18.03.2019 22:39

Düsseldorf Düsseltal

Nordrhein-Westfalen

Rauch im Keller eines Wohnhauses - Feuerwehr evakuiert und betreut 21 Bewohner - Keine Verletzten

Durch einen technischen Defekt in einer Stromverteilerstation kam es zu einer Rauchausbreitung in einem Wohnhaus. Zusammen mit Mitarbeitern der Netzgesellschaft Düsseldorf konnte die Ursache schnell behoben werden. Anschließend musste das Haus mit Hochleistungslüftern vom Brandrauch befreit werden. 

Am späten Montagabend meldeten sich Bewohner über die Notrufnummer 112 bei der Leitstelle der Feuerwehr Düsseldorf. In einem Keller eines Mehrfamilienhauses war es zu einer Rauchentwicklung gekommen. Aufgrund der Meldung entsendete der Leitstellendisponent Feuerwehr- und Rettungsdiensteinheiten der Wachen Behrenstraße und Gräulinger Straße zu der gemeldeten Adresse. 

Als die ersten Einsatzfahrzeuge nur wenige Minuten später in die Vautierstraße einbogen, waren auf dem kompletten Straßenzug die Beleuchtung sowie die Ampeln ausgefallen. Beim Eintreffen an dem Gebäude stieg bereits Rauch aus dem Keller und hatte sich schon im Treppenraum verteilt. Sofort entsendete der Einsatzleiter einen Löschtrupp mit einem mobilen Rauchverschluss in den Keller. Zeitgleich kontrollierte ein weiterer Atemschutztrupp den Treppenraum, hier konnten bereits mehrere Bewohner angetroffen werden die trotz des Brandrauchs versuchten das Gebäude zu verlassen. Umgehend wurden weitere Rettungswagen sowie ein Notarzt zur Einsatzstelle beordert. Nachdem der mobile Rauchverschluss im Keller installiert war, nahm die Intensität des Brandrauchs ab, sodass vorsorglich insgesamt 21 Menschen aus dem Haus geführt werden konnten. Diese wurden umgehend von den Rettungskräften auf Kohlenstoffmonoxid untersucht, es konnte keine Verletzungen festgestellt werden. Für die Dauer des Einsatzes wurden die Bewohner dann in Rettungswagen und Feuerwehrfahrzeugen betreut. Die Ursache des Rauchs war ein technischer Defekt an einer Stromverteilerstation, die im Keller des Gebäudes installiert war. Zusammen mit zwei Mitarbeitern der Netzgesellschaft Düsseldorf konnte der Verteilerraum zeitgleich mit den Evakuierungsmaßnahmen betreten werden. Löschmaßnahmen mussten durch die Feuerwehr nicht durchgeführt werden, da der Brand bereits selbstständig erloschen war. Um das Gebäude vom Brandrauch zu befreien, setzte die Feuerwehr zwei Hochleistungslüfter ein - ein elektrischen im Gebäude um die Stromverteilerstation zu belüften sowie eine weiteren für den Treppenraum. Im Anschluss an die Lüftungsmaßnahmen konnten alle Bewohner wieder zurück in ihre Wohnungen. 

Nach rund einer Stunde kehrten die 26 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst zurück zu Ihren Wachen. Der Sachschaden blieb auf die Stromverteilerstation beschränkt

Feuerwehr Düsseldorf


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