Zimmerbrand in der Nacht - Hund verhindert Schlimmeres [ Einsatzbericht / Wardenburg ]

02.01.2026 03:00

Wardenburg Oldenburg

Niedersachsen

Zimmerbrand in der Nacht - Hund verhindert Schlimmeres

In der Nacht vom 01. auf den 02. Januar wurden die Einsatzkräfte gegen 03:00 Uhr zu einem Zimmerbrand alarmiert. Gemeldet wurde ein Brand im Wohnzimmer eines Wohnhauses, zudem sollten sich zwei Personen und ein Hund im Gebäude befinden. Der Brand wurde zunächst vom Familienhund bemerkt, der durch sein Verhalten die Bewohner auf die Rauchentwicklung aufmerksam machte und sie aus dem Schlaf weckte. Durch das frühzeitige Handeln konnte Schlimmeres verhindert werden - der Hund übernahm damit sprichwörtlich die Rolle eines Rauchmelders. Zwei alarmierte Feuerwehrkameraden, die in unmittelbarer Nachbarschaft wohnen, fuhren direkt zur Einsatzstelle und retteten die beiden Bewohner sowie den Hund ins Freie und betreuten diese bis zum Eintreffen der alarmierten Einsatzkräfte. Nach dem Eintreffen der Feuerwehr erfolgte der Löschangriff zunächst von außen. Hierzu wurde eine Fensterscheibe eingeschlagen und der Brandraum mittels eines Fensterimpulses heruntergekühlt. Anschließend gingen drei Trupps unter schwerem Atemschutz zum Innenangriff vor und löschten die brennende Sofaecke und brennendes Mobiliar im Wohnzimmer ab. Abschließend erfolgte eine Kontrolle auf Glutnester durch Einsatz von Wärmebildkameras. Im Einsatz waren die Feuerwehren Littel und Wardenburg mit 10 Fahrzeugen und 60 Einsatzkräften sowie Polizei und Rettungsdienst. Eine Person wurde in das Krankenhaus eingeliefert. Zur Brandursache und zur Höhe des entstandenen Sachschadens können derzeit noch keine Angaben gemacht werden.

Kreisfeuerwehr Oldenburg


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