Feuer mit zwei Löschzügen und Notfall mit Notarzt
Am Freitagnachmittag wurde der Rettungsleitstelle der Feuerwehr Hamburg eine Rauchentwicklung in einem Hochhaus in der Kandinskyallee gemeldet. Mehrere Anrufer berichteten von schwarzem Rauch, der aus einer Wohnung im dritten Obergeschoss des Hochhauses drang.
Schon beim Eintreffen bestätigten die ersten Einsatzkräfte die Lage. In einer Wohnung im dritten Obergeschoss des zwölfgeschossigen Gebäudes war ein Feuer ausgebrochen. Ein Trupp unter Atemschutz leitete umgehend den Löschangriff mit einem Strahlrohr ein. Aufgrund der starken Verrauchung im Flur mussten mehrere Wohnungen teilweise gewaltsam geöffnet und kontrolliert werden.
Im Verlauf der Brandbekämpfung konnte eine Person aus der betroffenen Wohnung gerettet werden. Sie wurde nach notärztlicher Versorgung mit lebensbedrohlichen Verletzungen in ein umliegendes Krankenhaus transportiert. Weitere Bewohner aus angrenzenden, verrauchten Bereichen wurden durch die Einsatzkräfte mithilfe von Fluchthauben ins Freie gebracht. Insgesamt waren neun Personen betroffen. Acht von ihnen blieben unverletzt, darunter auch ein Säugling.
Das Feuer konnte zügig gelöscht werden. Im Anschluss führten die Einsatzkräfte umfangreiche Nachlösch- und Belüftungsarbeiten durch. Die Brandwohnung ist derzeit nicht bewohnbar. Alle anderen Bewohner konnten nach Abschluss der Maßnahmen in ihre Wohnungen zurückkehren.
Insgesamt waren die Berufsfeuerwehr, die Freiwillige Feuerwehr sowie der Rettungsdienst Hamburg mit rund 60 Einsatzkräften etwa zwei Stunden im Einsatz für Hamburg.
Feuerwehr Hamburg
Am Freitagnachmittag kam es zu einem Feuer in einer Wohnung im Stadtteil Billstedt, bei dem ein 84-jähriger Mann lebensgefährliche Verletzungen erlitt. Das Landeskriminalamt für Branddelikte (LKA 45) führt die Ermittlungen.
Nach den bisherigen Erkenntnissen geriet eine Wohnung im dritten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses aus noch ungeklärter Ursache in Brand.
Im Rahmen der Lösch- und Rettungsmaßnahmen fanden die Feuerwehrkräfte den 84-jährigen Schwerstverletzten in der Brandwohnung auf. Der Mann wurde unter Begleitung eines Notarztes in ein Krankenhaus transportiert.
Für die Dauer der Löscharbeiten evakuierten die Einsatzkräfte mehrere Bewohnerinnen und Bewohner des betroffenen Gebäudes.
Die ersten Ermittlungen übernahm der Kriminaldauerdienst (LKA 26). Diese werden nun vom LKA 45 fortgeführt und dauern an.
Polizei Hamburg