Die Feuerwehr Meerbusch befindet sich derzeit bei einem großflächigen Streckenbrand entlang der Bahnstrecke zwischen Meerbusch und Krefeld im Einsatz. Das Feuer erstreckt sich nach aktuellen Erkenntnissen über eine Länge von rund zwei Kilometern entlang mehrerer Trassen der Deutschen Bahn. Aufgrund der starken Ausbreitung und der Größe des betroffenen Bereiches wurden umgehend umfangreiche Kräfte zur Brandbekämpfung entsandt.
Es brennt an mehreren Stellen der Strecke. Die Einsatzstelle erstreckt sich über mehrere Kilometer. Zur Bekämpfung des Feuers arbeiten die Einsatzkräfte an mehreren Einsatzabschnitten gleichzeitig. Ziel ist es, eine weitere Ausbreitung des Brandes auf zusätzliche Vegetationsflächen sowie weitere Bereiche der Bahninfrastruktur zu verhindern. Zudem wird das Ausbreiten der Flammen auf einen angrenzenden Hof verhindert. Die Lage wird fortlaufend erkundet und bewertet.
Aufgrund des hohen Kräftebedarfs wurde für die Feuerwehr Meerbusch Vollalarm ausgelöst. Im Einsatz befinden sich sämtliche Einheiten der Feuerwehr Meerbusch. Zur Unterstützung wurden zudem ein Großtanklöschfahrzeug der Feuerwehr Dormagen, Kräfte der Feuerwehr Krefeld sowie ein Tanklöschzug der Feuerwehr Willich alarmiert. Ergänzend werden Drohnen des Rhein-Kreises Neuss zur Lageerkundung aus der Luft eingesetzt. Darüber hinaus unterstützt ein Hubschrauber der Polizei die Einsatzmaßnahmen.
Die Bahnstrecke ist von den Auswirkungen des Einsatzes betroffen. Die Löscharbeiten werden voraussichtlich noch über einen längeren Zeitraum andauern. Zur Brandursache können derzeit keine Angaben gemacht werden.
Update:
Am Mittwochnachmittag wurde die Feuerwehr Meerbusch zu einem größeren Vegetationsbrand entlang der Bahnstrecke Krefeld - Neuss alarmiert. Aus bislang ungeklärter Ursache hatte sich die Böschung auf einer Länge von rund 2 Kilometern entzündet.
Alle acht Einheiten der Feuerwehr Meerbusch waren im Einsatz. Während die Einsatzkräfte an den Brandstellen die Vegetationsbrandbekämpfung übernahmen, wurden weitere Kräfte eingesetzt, um den Grundschutz für das Stadtgebiet Meerbusch sicherzustellen.
Die Brandbekämpfung entlang der Bahnstrecke erfolgte mit mehreren C-Rohren sowie Löschrucksäcken, die insbesondere bei der Vegetationsbrandbekämpfung zum Einsatz kamen.
Aufgrund eines Wasserrohrbruchs im Bereich Meerbusch-Bösinghoven wurde zur Sicherstellung der Wasserversorgung zusätzlich das P-TLF 8000 der Feuerwehr Dormagen nachalarmiert. Zur Unterstützung bei der Lageerkundung und zur Überwachung der weitläufigen Einsatzstelle wurde außerdem die Drohneneinheit der Feuerwehr Neuss eingesetzt.
Durch die Brände entlang der Bahnstrecke musste der Bahnverkehr unterbrochen werden. Ein Personenzug mit rund 120 Fahrgästen musste deshalb im Stadtgebiet Kaarst anhalten. Der Zug befand sich zu keiner Zeit in Gefahr. Die Feuerwehr Kaarst übernahm dort die Evakuierung der Fahrgäste.
Die Feuerwehr Meerbusch war mit einem Vollalarm aller acht Einheiten sowie dem Führungsdienst im Einsatz.
Nach rund sechs Stunden konnten die Einsatzmaßnahmen beendet werden, eine Brandnachschau findet derzeit statt.
- Hauptamtliche Wache
- Löschzug Osterath
- Löschzug Lank-Latum
- Löschgruppe Ossum-Bösinghoven
- Führungsdienst
- Einsatzleitwagen (ELW1)
Feuerwehr Meerbusch