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Warnmeldungen
Blaualgenvorkommen am Lech
Blaualgenvorkommen am Lech
Warnung für Schwimmer, Wassersportler und Hundebesitzer
Im Zuge des Blaualgenvorkommnisses am Mandichosee (Landkreis Aichach- Friedberg) wurden in Zusammenarbeit mit dem Umweltbundesamt von der Forschungsstation der TU München weitere Gewässer südlich des Mandichosees auf Blaualgen untersucht. Das Landratsamt Landsberg am Lech ist soeben darüber informiert worden, dass an den Lechstaustufen 18, 19, 20 und 21 Blaualgen bereits mit dem bloßen Auge festgestellt wurden. Durch eine anschließende mikroskopische Untersuchung konnte der Verdacht bestätigt werden.
Dem Landratsamt Landsberg am Lech wird in Kürze ein Badeverbot und eine Nutzungsuntersagung für Wassersportler und Angler erlassen. Auch vor dem offiziellen Inkrafttreten der Verbote wird dringend geraten diese Gewässer und den Uferbereich zu meiden.
Des Weiteren sollten Hundebesitzer darauf achten, ihre Hunde nicht in die Nähe des Gewässers zu lassen. Das von den Blaualgen ausgeschüttete Toxin ist für Hunde bei Aufnahme tödlich.
Herr Tobias Reinhold, Landratsamt Landsberg am Lech - 08191/129-1200
Integrierte Leitstelle Fürstenfeldbruck
13.09.2019 12:55

Blaualgenvorkommen im Lech
Blaualgenvorkommen am Lech
Warnung für Schwimmer, Wassersportler und Hundebesitzer
Im Zuge des Blaualgenvorkommnisses am Mandichosee (Landkreis Aichach- Friedberg) wurden in Zusammenarbeit mit dem Umweltbundesamt von der Forschungsstation der TU München weitere Gewässer südlich des Mandichosees auf Blaualgen untersucht. Das Landratsamt Landsberg am Lech ist soeben darüber informiert worden, dass an den Lechstaustufen 18, 19, 20 und 21 Blaualgen bereits mit dem bloßen Auge festgestellt wurden. Durch eine anschließende mikroskopische Untersuchung konnte der Verdacht bestätigt werden.
Vom Landratsamt Landsberg am Lech wird wohl in Kürze ein Badeverbot und eine Nutzungsuntersagung für Wassersportler erlassen. Auch vor dem offiziellen Inkrafttreten der Verbote wird dringend geraten diese Gewässer zu meiden.
Des Weiteren sollten Hundebesitzer darauf achten, ihre Hunde nicht in die Nähe des Gewässers zu lassen. Das von den Blaualgen ausgeschüttete Toxin ist für Hunde bei Aufnahme tödlich.
Integrierte Leitstelle Fürstenfeldbruck
13.09.2019 12:06

Vorübergehende Änderung der Trinkwasserqualität: Abkochanordnung für die zentrale Wasserversorgung der Stadt Gersthofen
Derzeit wird im Trinkwasser des Versorgungsgebietes der Stadt Gersthofen ein in der Trinkwasserverordnung festgelegter Grenzwert überschritten, Keime wurden festgestellt. Die Ursache für die Belastung ist derzeit noch nicht bekannt, daher werden bis auf weiteres begleitend Wasserproben an mehreren Stellen im Netz, verteilt über das gesamte Stadtgebiet, genommen. Gemeinsam mit dem staatlichen Gesundheitsamt des Landratsamtes Augsburg wird intensiv an der Ursachenfindung gearbeitet.
Die bisherige Trinkwasserqualität kann momentan in Gersthofen, den Ortsteilen Hirblingen, Batzenhofen, Edenbergen, Rettenbergen sowie Peterhof und in Holzhausen (Ortsteil von Gablingen) nicht garantiert werden. Um eine Gefahr für die Gesundheit auszuschließen wird darum gebeten, Wasser vorsorglich abzukochen, sofern es für die Zubereitung von Speisen, zum Kochen oder Trinken verwendet wird.
Hierfür muss das Wasser einmalig sprudelnd aufkochen und dann langsam über mindestens 10 Minuten abkühlen. Die Verwendung eines Wasserk ochers ist aus praktischen Gründen zu empfehlen. Für die Zubereitung von Nahrung, zum Zähneputzen und zum Reinigen offener Wunden soll ausschließlich abgekochtes Leitungswasser verwendet werden. Für Toilettenspülungen und andere Zwecke kann nicht abgekochtes Leitungswasser ohne Einschränkungen genutzt werden.
Die Stadtverwaltung informiert alle Bürgerinnen und Bürger über neue Entwicklung stetig. Über das Radio, die Tagespresse und die Website (www.gersthofen.de) werden weitere Informationen veröffentlicht.

Falls Bürgerinnen und Bürger weitere Fragen haben, wurde eine „Servicehotline Wasser“ eingerichtet. Diese ist 24 Stunden unter 0821/2491-333 erreichbar. - 0821/2491-333
Integrierte Leitstelle Augsburg
21.08.2019 15:00


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LÜKEX 18

Bund und Länder erproben ihr Krisenmanagement am fiktiven Szenario

Am 28. und 29. November 2018 findet die 8. bundesweite Krisenmanagement-Übung "LÜKEX" statt. Das Kürzel LÜKEX steht für "Länder- und ressortübergreifende Krisenmanagement-Übung/EXercise". Übergeordnetes Ziel jeder LÜKEX ist eine weitere Optimierung des nationalen Krisenmanagements durch eine verbesserte Zusammenarbeit der Beteiligten verschiedener Ressorts und Fachbehörden von Bund und Ländern unter Einbeziehung der Unternehmen, die den Kritischen Infrastrukturen zugeordnet sind.

Das Szenario der LÜKEX befasst sich in diesem Jahr mit einer "Gasmangellage". Angenommen wird dabei, dass in einem besonders harten und langen Winter durch technische, wirtschaftliche und wetterbedingte Faktoren aus einem zunächst regional begrenzten Gasengpass eine Gasmangellage in Süddeutschland entsteht.

Dieses fiktive Szenario ist bewusst als "worst case" angelegt, um die Krisenmanagement-Strukturen von Bund und Ländern auf die Probe zu stellen. Die Übung ist so gestaltet, dass im Bereich der Versorgungssicherheit, der Inneren Sicherheit und des Bevölkerungsschutzes politischer und weitreichender Entscheidungsbedarf bei den zuständigen Behörden und Versorgungsunternehmen entsteht.

In der Übung wird eine Betroffenheit von Industriekunden, Bevölkerung, Heiz- und Stromkraftwerke, Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen sowie Lebensmittelindustrie von der Reduzierung oder Abschaltung der Gaszufuhr simuliert und Reaktionen durchgespielt. Die Auswirkungen auf die Bevölkerung müssen bewältigt werden. So käme es durch die niedrigen Temperaturen und den Ausfall von Heizungen in privaten Haushalten zum Beispiel vermehrt zu Krankheitsfällen.

Die Federführung für die Vorbereitung und Durchführung der Übung wird gemeinsam vom Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat und dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie wahrgenommen. Neben den intensiv übenden Ländern Baden-Württemberg und Bayern beteiligen sich Rheinland-Pfalz, Saarland, Berlin, Brandenburg, Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Hessen aktiv an der Übung. Weitere wesentliche Akteure auf Bundesebene sind die Bundesnetzagentur im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie, die Bundesanstalt für Ernährung und Landwirtschaft, das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur sowie das Bundespresseamt.

Neben Behörden auf Bundes- und Landesebene sind in der diesjährigen Übung Unternehmen der Gaswirtschaft wichtige Partner. Diese Unternehmen gehören als Teil der Energiewirtschaft zu den Kritischen Infrastrukturen (KRITIS) und sind bedeutende Versorgungssysteme unserer Gesellschaft. Insgesamt werden an den beiden Übungstagen ca. 2.500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aktiv an der Übung teilnehmen. Sowohl Behörden als auch Unternehmen nutzen die Übung um ihre Krisenmanagementstrukturen aufzurufen und die Zusammenarbeit und Kommunikation zu üben.

Im Auftrag des Bundesministeriums des Innern haben das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe und die Bundesnetzagentur in der "Projektgruppe LÜKEX" die Übung fast zwei Jahre lang gemeinsam mit allen Beteiligten detailliert vorbereitet. Das BBK wird die Durchführung der Übung von seiner Akademie für Krisenmanagement, Notfallplanung und Zivilschutz (AKNZ) in Bad Neuenahr-Ahrweiler aus steuern und überwachen.

Die LÜKEX 18 ist Teil der nationalen Übungsserie LÜKEX, die Bund und Länder mit wechselnder Übungsbeteiligung zu verschiedenen Krisenszenarien seit 2004 etwa alle zwei Jahre durchführen.



Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat

Themengruppe: Katastrophenschutz

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