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17.05.2022

21:45

SWR

Report Mainz: Angst nach der Ahrflut - Neue Fehler beim Wiederaufbau?

Film von Niklas Maurer und Sara Rainer-Esderts am Dienstag, 17. Mai 2022, 21:45 Uhr im Ersten

In der Nacht zum 15. Juli 2021 erlebten die Bewohner des Ahrtals eine gewaltige Flutkatastrophe; Menschen starben, tausende verloren ihr Hab und Gut. Nach den Monaten der ersten unmittelbaren Hilfe herrschen nun Angst und Stillstand. Viele fragen sich: Wie soll es weiter gehen? Und wie sicher ist das Ahrtal überhaupt?



Tino R. ist Besitzer eines 350 Jahre alten Fachwerkhauses direkt an der Ahr. In der Flutnacht stand das Wasser bis unter das Dach. Jetzt hat er große Angst, dort weiter zu wohnen; er hängt aber an dem Haus, in dem seine Familie bereits seit 100 Jahren lebte. Er fordert für das Ahrtal ein Hochwasserkonzept zum Schutz vor künftigen Überschwemmungen. Doch wird das reichen bei einer Jahrhundertflut wie im Sommer 2021?

Wie sicher ist das Ahrtal?

Viele Menschen im Ahrtal leiden noch unter dem Trauma der Flutnacht und der Hilflosigkeit danach. Sie beklagen, dass es seit Monaten nur schleppend voran gehe; sie fühlen sich von den Behörden im Stich gelassen. Viele haben immer noch kein Geld für den Wiederaufbau gesehen. Und über allem steht für viele Flutopfer die entscheidende Frage: Sollen sie überhaupt an alter Stelle wiederaufbauen? Wie sicher ist das Ahrtal für seine Anwohner:innen überhaupt?

Besondere Gefahrenbereiche ausgewiesen

Die Landesregierung hat nun an der Ahr vorläufige "besondere Gefahrenbereiche" ausgewiesen, in denen betroffene Anwohner ihre Häuser nicht wieder aufbauen dürfen. Das betrifft aber nur 34 Gebäude. Angesichts des Ausmaßes der Zerstörung eine überraschende Zahl, sagen Experten. Sie warnen davor, der Ahr zu viel von der Fläche zu nehmen, die im Juli 2021 überflutet wurde. Werden hier alte Fehler erneut gemacht? Eine Spurensuche im Ahrtal von den "Report Mainz"-Autoren Niklas Maurer und Sara Rainer-Esderts.

19.05.2022

18.15

NDR

Die Nordreportage

THW im Großeinsatz
Syke bei Bremen, 2.00 Uhr am Morgen: Eine riesige Halle steht in Flammen. Feuerwehrleute aus der Umgebung versuchen seit Stunden, den Großbrand zu löschen. An ihrer Seite: 40 Freiwillige des THW, der Zivil- und Katastrophenschutzorganisation des Bundes. Die Feuerwehr hat die TechnikerInnen am Abend angefordert: Mit ihren schweren Geräten sollen sie das einstürzende Hallendach und zerstörte Wände aus dem Weg räumen. Eine der THW-Helferinnen ist Jasmin Kolschen aus dem niedersächsischen Bassum. „Das ist ein riskanter Job hier und nicht einfach“, sagt die 23-Jährige. „Unsere Bagger- und Radlader-Fahrer müssen im Grunde in die brennende und verqualmte Halle rein. Aber ihre Arbeit ist wichtig, denn nur dadurch bekommen die Feuerwehrleute freien Zugang zu den immer wieder aufflackernden Glutnestern.“ Die Bergungsexpertin hat am Vortag schon acht Stunden lang in ihrem Hauptberuf als Industriemechanikerin gearbeitet. Jetzt schlägt sie sich hier zusätzlich die Nacht um die Ohren. Freiwillig und im Dienst der Allgemeinheit. Ihr Engagement im THW, dem Technischen Hilfswerk, ist ehrenamtlich. „Ich mache das, weil ich gerne helfe und weil ich hier viele spannende Situationen erlebe“, sagt die technikbegeisterte junge Frau. „Außerdem gibt es bei uns im THW eine tolle Kameradschaft.“ Auch Daniel Schmock aus Osnabrück opfert viel Freizeit, um der Bevölkerung in Notlagen zu helfen. An diesem Tag unterstützt er als THW-Einsatzleiter mit seinen Leuten die Osnabrücker Polizei bei der Evakuierung von mehreren Tausend Menschen. Die müssen wegen einer Bombenentschärfung ihre Häuser verlassen. Im Hauptberuf arbeitet der 31- Jährige als Ausbilder in einem Stahlwerk. Für das THW ist Daniel jede Woche zusätzlich 15 bis 20 Stunden im Einsatz, nach Feierabend und am Wochenende, natürlich ebenfalls ehrenamtlich. „Ich bin seit meiner Kindheit im Technischen Hilfswerk“, erzählt er. „Und ich find‘ das immer wieder herausfordernd und auch richtig wichtig, denn ohne unsere technische Unterstützung wären Feuerwehr und Polizei oft überfordert.“ So wie Jasmin und Daniel engagieren sich viele Deutsche im Technischen Hilfswerk. Allein in Niedersachsen packen 10.000 Menschen ehrenamtlich mit an. Bundesweit sind es sogar fast 80.000. „Die Nordreportage“ ist dabei, wenn Jasmin Kolschen, Daniel Schmock und ihre Mitstreiter im Dienst der Allgemeinheit ins Feuer gehen, Bombenentschärfern helfen und gegen den Sturm kämpfen.

24.05.2022

11.30

NDR

Die Nordreportage

THW im Großeinsatz
Syke bei Bremen, 2.00 Uhr am Morgen: Eine riesige Halle steht in Flammen. Feuerwehrleute aus der Umgebung versuchen seit Stunden, den Großbrand zu löschen. An ihrer Seite: 40 Freiwillige des THW, der Zivil- und Katastrophenschutzorganisation des Bundes. Die Feuerwehr hat die TechnikerInnen am Abend angefordert: Mit ihren schweren Geräten sollen sie das einstürzende Hallendach und zerstörte Wände aus dem Weg räumen. Eine der THW-Helferinnen ist Jasmin Kolschen aus dem niedersächsischen Bassum. „Das ist ein riskanter Job hier und nicht einfach“, sagt die 23-Jährige. „Unsere Bagger- und Radlader-Fahrer müssen im Grunde in die brennende und verqualmte Halle rein. Aber ihre Arbeit ist wichtig, denn nur dadurch bekommen die Feuerwehrleute freien Zugang zu den immer wieder aufflackernden Glutnestern.“ Die Bergungsexpertin hat am Vortag schon acht Stunden lang in ihrem Hauptberuf als Industriemechanikerin gearbeitet. Jetzt schlägt sie sich hier zusätzlich die Nacht um die Ohren. Freiwillig und im Dienst der Allgemeinheit. Ihr Engagement im THW, dem Technischen Hilfswerk, ist ehrenamtlich. „Ich mache das, weil ich gerne helfe und weil ich hier viele spannende Situationen erlebe“, sagt die technikbegeisterte junge Frau. „Außerdem gibt es bei uns im THW eine tolle Kameradschaft.“ Auch Daniel Schmock aus Osnabrück opfert viel Freizeit, um der Bevölkerung in Notlagen zu helfen. An diesem Tag unterstützt er als THW-Einsatzleiter mit seinen Leuten die Osnabrücker Polizei bei der Evakuierung von mehreren Tausend Menschen. Die müssen wegen einer Bombenentschärfung ihre Häuser verlassen. Im Hauptberuf arbeitet der 31- Jährige als Ausbilder in einem Stahlwerk. Für das THW ist Daniel jede Woche zusätzlich 15 bis 20 Stunden im Einsatz, nach Feierabend und am Wochenende, natürlich ebenfalls ehrenamtlich. „Ich bin seit meiner Kindheit im Technischen Hilfswerk“, erzählt er. „Und ich find‘ das immer wieder herausfordernd und auch richtig wichtig, denn ohne unsere technische Unterstützung wären Feuerwehr und Polizei oft überfordert.“ So wie Jasmin und Daniel engagieren sich viele Deutsche im Technischen Hilfswerk. Allein in Niedersachsen packen 10.000 Menschen ehrenamtlich mit an. Bundesweit sind es sogar fast 80.000. „Die Nordreportage“ ist dabei, wenn Jasmin Kolschen, Daniel Schmock und ihre Mitstreiter im Dienst der Allgemeinheit ins Feuer gehen, Bombenentschärfern helfen und gegen den Sturm kämpfen.

31.03.2055

21.15

DMAX

112: Feuerwehr im Einsatz

Türöffnung unter Polizeischutz: In Nordrhein-Westfalen ist in dieser Folge von „112“ nicht nur Kraft, sondern auch Fingerspitzengefühl gefragt. Feuerwehrleute der Wache in Hagen setzen alle Hebel in Bewegung, um den Weg freizumachen, bevor sich der Mann hinter der verschlossenen Tür etwas antut. In Hildesheim rücken die LebensretterInnen unterdessen zu einem Löscheinsatz aus. Dort brennt es in einem Keller. Und im Dach eines Mehrfamilienhauses stecken zwei Stubentiger fest. Die NotfallhelferInnen packen das grobe Besteck aus, um die Katzen zu befreien.

31.03.2055

21.15

DMAX

112: Feuerwehr im Einsatz

Türöffnung unter Polizeischutz: In Nordrhein-Westfalen ist in dieser Folge von „112“ nicht nur Kraft, sondern auch Fingerspitzengefühl gefragt. Feuerwehrleute der Wache in Hagen setzen alle Hebel in Bewegung, um den Weg freizumachen, bevor sich der Mann hinter der verschlossenen Tür etwas antut. In Hildesheim rücken die LebensretterInnen unterdessen zu einem Löscheinsatz aus. Dort brennt es in einem Keller. Und im Dach eines Mehrfamilienhauses stecken zwei Stubentiger fest. Die NotfallhelferInnen packen das grobe Besteck aus, um die Katzen zu befreien.

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© www.FEUERWEHR.de, Dipl.-Ing.(FH) Jürgen Mayer