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Warnmeldungen
Starke Rauchentwicklung aufgrund eines Schadenfeuers im Bereich Bergkoppelweg
Es folgt eine amtliche Warnung der Feuerwehr Hamburg:
Die Feuerwehr Hamburg informiert, dass die Bevölkerung im Bereich Bergkoppelweg in östlicher Richtung aufgrund eines Schadenfeuers durch Rauchgase belästigt werden könnte.
Im Bereich Hamburg Fuhlsbüttel kommt es derzeit durch einen Großbrand zu einer starken Rauchentwicklung. Die Rauchwolke zieht in Richtung Osten.
Feuerwehr Hamburg
26.02.2020 10:47

Ein bestätigter Fall von CoVid19 im Kreis Heinsberg
Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales, der Kreis Heinsberg und das Hermann-Josef-Krankenhaus Erkelenz teilen mit:
Erstmals ist das Coronavirus (COVID-19) auch im Kreis Heinsberg in NRW nachgewiesen worden.
Der Kreis Heinsberg hat sofort den Krisenstab einberufen. Das Gesundheitsamt ermittelt zur Zeit intensiv alle möglichen Kontaktpersonen.
Die Schulen und Kindergärten im Kreisgebiet bleiben morgen vorsorglich geschlossen. Die Kreisverwaltung Heinsberg bleibt morgen ebenfalls für den Publikumsverkehr geschlossen.
Der Krisenstab bittet Bürgerinnen und Bürger darum, im Kreis Heinsberg aufgrund des aktuellen Falles von Besuchen in Gemeinschaftseinrichtungen wie Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen abzusehen sowie die Notrufnummern 112 und 110 nicht unnötig zu blockieren.
Menschen, die zurzeit grippeähnliche Symptome aufweisen, werden gebeten, ihren Hausarzt bzw. Notdienstpraxis zunächst telefonisch zu kontaktieren, um die weitere Vorgehensweise abzuklären.
Das nordrhein-westfälische Gesundheitsministerium hat darüber hinaus eine Coronavirus-Hotline unter der Nummer (0211) 855 47 74 geschaltet.
Das Ministerium verweist für allgemeine Informationen zudem auf die folgenden stetig aktualisierten Informationsquellen:
www.mags.nrw/coronavirus
www.bundesgesundheitsministerium.de/cornonavirus.html
www.infektionsschutz.de/coronavirus-sars-cov-2.html
Hotline Gesundheitsministerium: (0211) 855 47 74
Kreis Heinsberg, Integrierte Leitstelle F/R
25.02.2020 23:05

Vorübergehende Änderung der Trinkwasserqualität: Sicherheitschlorung wurde begonnen, Abkochgebot besteht derzeit weiterhin.
Am 28. Oktober startete die Sicherheitschlorung des Trinkwassers in Gersthofen mit seinen Ortsteilen und dem Gablinger Ortsteil Holzhausen. Aktuell kann der Chlorgehalt im gesamten Versorgungsnetz noch nicht konstant nachgewiesen werden (Stand 10. Dezember 2019), weshalb das Abkochgebot noch nicht aufgehoben werden kann. Häufige Fragen und Antworten zum Thema „Chloren“ finden sie auf der Homepage der Stadt Gersthofen unter www.gersthofen.de
Beim Abkochen muss das Wasser einmalig sprudelnd aufkochen und dann langsam über mindestens 10 Minuten abkühlen. Die Verwendung eines Wasserkochers ist aus praktischen Gründen zu empfehlen. Für die Zubereitung von Nahrung, zum Zähneputzen und zum Reinigen offener Wunden soll ausschließlich abgekochtes Leitungswasser verwendet werden. Für Toilettenspülungen und andere Zwecke kann nicht abgekochtes Leitungswasser ohne Einschränkungen genutzt werden.
Die Stadtverwaltung informiert alle Bürgerinnen und Bürger stetig über neue Entwicklungen. Über das Radio, die Tagespresse und die Webseite (www.gersthofen.de) werden weitere Informationen veröffentlicht. Falls Bürgerinnen u nd Bürger weitere Fragen haben, ist die „Servicehotline Wasser“ unter 0821/2491-333 erreichbar. - 0821/2491-333
Integrierte Leitstelle Augsburg
13.12.2019 12:16


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Bundesinnenminister stellt Jahresberichte des THW und des BBK 2013 vor.

Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière hat am 10. Juli 2014 in Bonn die Jahresberichte des Technischen Hilfswerks (THW) und des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) für das Jahr 2013 vorgestellt. 

Beide Behörden haben auch im vergangenenen Jahr wieder eng zusammengearbeitet und sich gegenseitig ergänzt. Das THW ist mit über 80.000 ehrenamtlich tätigen Helferinnen die operative Stütze im Bereich Zivil- und Bevölkerungsschutz im In- und Ausland. Das BBK nimmt mit seinen Einrichtungen zum Informations- und Ressourcenmanagement sowie den Angeboten und der Fachexpertise zum Umgang mit Großschadenslagen eine zentrale Rolle bei der Unterstützung der Länder und Kommunen ein.

BBK-Präsident Unger, Bundesinnenminister de Maizière und THW-Präsident Broemme (v.l.n.r.) 

Hochwassereinsatz

Großen Einsatz zeigten beide Behörden im vergangenen Jahr zwischen Mai und Juli, als es zu Überflutungen ganzer Landstriche entlang der Donau, der Elbe und ihrer Nebenflüsse kam.

Seitens des THW kämpften mehr als 16.000 Helferinnen und Helfer acht Wochen lang rund um die Uhr gegen die Fluten an. Dieser enorme Einsatz der Hilfskräfte habe nachdrücklich gezeigt, dass der Auftrag des THW heute - 60 Jahre nach seiner Gründung - nichts an Aktualität eingebüßt habe, so der Minister bei der Pressekonferenz. Das BBK führte während der Flutkatastrophe durch das gemeinsame Melde- und Lagezentrum ein ständig aktuelles Gesamtlagebild. "So konnten wir Hilfe aus dem In- und Ausland schnell und zuverlässig genau dorthin bringen, wo sie benötigt wurde", betonte de Maizière.

Internationales Engagement

Zu den vielfältigen Aktivitäten des THW und des BBK zählen mehr und mehr auch internationale Einsätze.

Im vergangenen Jahr unterstützten Auslandsfachgruppen des THW mit rund 70 Helferinnen und Helfern vor Ort für fast 12 Wochen die Bevölkerung auf den Philippinen, die nach den verheerenden Schäden durch den Taifun "Haiyan" dringend auf ausländische Hilfeleistungen angewiesen war. De Maizière würdigte in diesem Zusammenhang auch die Unterstützung vieler Arbeitgeber, ohne die das ehrenamtliche Engagement ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die bei Auslandseinsätzen oft mehrere Wochen nicht verfügbar seien, nicht möglich wäre.

Auch das BBK hilft weltweit vielen Ländern bei der Ausbildung und Beratung in den Bereichen Katastrophenabwehr und Krisenmanagement. Im Jahr 2013 etwa unterstützte die Behörde mit ihrer Expertise Brasilien im Vorfeld der Fußball-Weltmeisterschaft in Fragen der nicht-polizeilichen Gefahrenabwehr, der Einsatzplanung von Großveranstaltungen oder der Einsatzbewältigung bei einem Massenanfall an Verletzten.

Förderung des Ehrenamts

Ohne ehrenamtlich engagierte Menschen wäre ein effektiver Katastrophenschutz in Deutschland undenkbar. "Der Aufbau des THW als eine zu 99 Prozent ehrenamtlich getragene Bevölkerungsschutzbehörde ist bislang weltweit einmalig", so de Maizière. Der Minister betonte, dass die Anerkennung des ehrenamtlichen Engagements in der ganzen Gesellschaft weiter gestärkt werden müsse, auch wenn die letzte Katastrophe im kollektiven Gedächtnis bereits verblasst sei.

Die Steigerung der Attraktivität des Ehrenamts war auch Teil eines 2011 initiierten Forschungsprojekts, dessen Ergebnisse das BBK derzeit auswertet. Außerdem soll das ehrenamtliches Engagement auch weiterhin durch den Förderwettbewerb "Helfende Hand" gewürdigt werden. Für den diesjährigen Wettbewerb sind Bewerbungen noch bis Ende des Monats möglich.



Bundesministerium des Innern / Foto: THW

Themengruppe: Katastrophenschutz

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