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Warnmeldungen
Kampfmittelfund - Braunsbedra
In Braunsbedra, Ortsausgang Richtung Krumpa, wurden eine 5 Zentner schwere Bombe aus dem 2. Weltkrieg gefunden.
Aufgrund der Gefahrenlage ist am Mittwoch, 07.10.2026, die Entschärfung erforderlich. Dabei können Gefahren für die Bevölkerung, Tiere und Sachwerte nicht ausgeschlossen werden. Zu Ihrer Sicherheit wird deshalb hiermit angeordnet:
Die Einwohner und Anlieger der Bereiche
- Westring
- Müchelner Landstraße (vor Einfahrt Westring)
- Geiseltalstraße
haben diesen Gefahrenbereich ab 08:00 Uhr zu verlassen. Die Sperrung des Bereichs beginnt um 09:00 Uhr und dauert voraussichtlich bis 12:00 Uhr an.
Bürger, die keine anderweitige Möglichkeit der Unterbringung haben, können für den Evakuierungszeitraum das Rathaus Braunsbedra, Markt 1, zum Aufenthalt als Anlaufstelle nutzen.
Folgende Firmen sind im genannten Gebiet ansässig und damit ab 09:00 Uhr bis zum Ende der Sperrung NICHT zu erreichen:
- Autohaus im Geiseltal
- Gottfried Schmalfuß GmbH
- MBA Dietrich
- Grundstück Verwaltung UG
- EWAG
Der mit den Firmen verbundene Schwerlastverkehr wird durch die Sperrung massiv beeinträchtigt.
Landkreis Saalekreis
Landkreis Saalekreis, Ordnungsamt Domplatz 2 06217 Merseburg
06.10.2026 16:35

Entwarnung: Rauchwolke durch Schadensfeuer - Husum Neustadt
Dies ist die Entwarnung zur Warnung "Rauchwolke durch Schadensfeuer - Husum Neustadt" vom 06.10.2026 13:14:55 gesendet durch Kooperative Regionalleitstelle Nord. Die Warnung ist aufgehoben.
Ruchwolke / Brandgase durch Schadensfeuer / Ausbreitung Richtung Süden, Folgen Sie den Handlungsanweisungen
Kooperative Regionalleitstelle Nord Am Oxer 40 24955 Harrislee
06.10.2026 13:42

Rauchausbreitung und Geruchsbelästigung - Dessau-Roßlau südliches Stadtgebiet
Durch den Brand eines Strohdiemens zwischen Dessau-Kochstedt und Dessau-Mosigkau kommt es im südlichen Stadtgebiet zu Rauch- und Geruchsbelästigungen.
Berufsfeuerwehr Dessau-Roßlau Innsbrucker Straße 8 06849 Dessau-Roßlau
06.10.2026 12:44

Entwarnung: Geruchsbelästigung - Siegen
Dies ist die Entwarnung zur Warnung "Geruchsbelästigung - Siegen" vom 06.10.2026 01:02:01 gesendet durch Integrierte Leitstelle Kreis Siegen-Wittgenstein. Die Warnung ist aufgehoben.
Im Stadtgebiet von Siegen kommt es aktuell an unterschiedlichen Stellen zu einer Geruchswahrnehmung nach einem metallischen, brandähnlichen Geruch. Die Behörden sind informiert und aktuell bereits auf Ursachensuche.
Es liegt nach derzeitigem Stand kein Schadenereignis vor, sondern lediglich eine Geruchsbelästigung. Es sind keine besonderen Maßnahmen durch Sie als Bürgerinnen und Bürger zu treffen.
Integrierte Leitstelle Kreis Siegen-Wittgenstein Weidenauerstraße 270 57076 Siegen
06.10.2026 12:30

Entwarnung: Warnung vor Gasaustritt - Romrod
Dies ist die Entwarnung zur Warnung "Warnung vor Gasaustritt - Romrod" vom 06.10.2026 12:09:27 gesendet durch Leitstelle Vogelsberg. Die Warnung ist aufgehoben.
Es handelt sich um einen Austritt von giftigen und brennbaren Gasen aus einer beschädigten Gasleitung.
Betroffen ist Neue Straße in Romrod. Der Gefahrenbereich umfasst einen Radius von 1000 Metern um den Einsatzort.
Gefahr für die Gesundheit durch giftige oder ätzende Dämpfe sowie ein hohes Risiko für Brände oder Explosionen.
Weisungen der Polizei und Feuerwehr sind Folge zu leisten.
Herausgeber: Leitstelle Vogelsberg in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr und der Polizei
Datum: 06.10.2027
Uhrzeit: 09:20 Uhr
Kreissausschuss des Vogelsbergkreises Goldhelg 20 36341 Lauterbach
06.10.2026 12:12


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Gedenkveranstaltung 50. Jahrestag

Explosionsunglück Güterbahnhof Linden/Fischerhof im Jahre 1969

Anlässlich des tragischen Explosionsunglücks am Güterbahnhof Linden/Fischerhof vor 50 Jahren haben Feuerwehrdezernentin Rita Maria Rzyski, Bürgermeisterin Regine Kramarek, die Konzernbevollmächtigte der Deutschen Bahn AG Manuela Herbort und Stefan Drescher von DB Cargo heute (22. Juni) einen Kranz in der Feuer- und Rettungswache 4 niedergelegt und der Opfer in einer anschließenden Schweigeminute gedacht.

Im Rahmen einer feierlichen Zeremonie gedachten Vertreter*innen der Landeshauptstadt Hannover und der Deutschen Bahn AG gemeinsam mit Hinterbliebenen der Opfer. Eine Schweigeminute fand um 8.09 Uhr gemeinsam mit Hannovers Bürgermeisterin Regine Kramarek und der Konzernbevollmächtigten der Deutschen Bahn AG Manuela Herbort in den Räumlichkeiten der Feuer- und Rettungswache 4 statt.

Bürgermeisterin Regine Kramarek zeigte sich tief betroffen von der Tragödie: „Wir alle blicken auch heute noch fassungslos auf die damaligen Geschehnisse zurück. Besonders für die Feuerwehrbeamten, die an diesem Tag ihren Dienst versahen, war das Unglück schwer zu fassen. Dieses berufliche Risiko gehen auch heute noch tagtäglich rund 800 hauptberufliche sowie 750 ehrenamtliche Einsatzkräfte in unserer Landeshauptstadt ein. Das erfordert Mut und Verantwortung und verdient unseren höchsten Respekt“.

Auch die Konzernbevollmächtigte der Deutschen Bahn AG Manuela Herbort sagte: „Wir sind uns der Schmerzen bewusst, die Opfern und Hinterbliebenen widerfahren sind. Mir ist es ein persönliches Anliegen, ihnen unser zutiefst empfundenes Mitgefühl auszusprechen“.

Im Anschluss an die feierliche Zeremonie legten Feuerwehrdezernentin Rzyski, Bürgermeisterin Kramarek und Detlef Steinwedel von der Deutschen Bahn AG Blumen an der öffentlichen Gedenktafel in der Bahnunterführung Linden /Fischerhof nieder.

Hintergrundinformationen zum Explosionsunglück

Am 22. Juni 1969 geriet durch eine defekte Bremse der Waggon eines Güterzuges in Brand, der 216 Panzergranaten geladen hatte. Er explodierte während der Löscharbeiten im Bereich des Güterbahnhofs in Linden. Das Unglück ereignete sich kurz nachdem um 8.09 Uhr die Feuerwehr mit dem vierten Löschzug vor Ort eintraf. Bei dem Unfall kamen acht Feuerwehrleute und vier Bedienstete der Bundesbahn ums Leben. Vierzig weitere Personen wurden verletzt. Die Explosion verursachte schwere Schäden an den Gleis- und Bahnhofsanlagen sowie an zahlreichen Gebäuden der weiten Umgebung. Der Gesamtschaden belief sich auf 40 Millionen D-Mark. Es ist das schwerste Zugunglück in Hannover seit dem Zweiten Weltkrieg, aufgrund der Personenverluste insbesondere für die Landeshauptstadt Hannover.

Die Ursache für die Katastrophe war primär der technische Defekt: Eine heißgelaufene Bremse am linken Vorderrad des Unglückswaggons, die ihn in Brand setzte. Die beschränkten Kommunikationswege –und Geschwindigkeiten zwischen Bundesbahn, Werks- und Berufsfeuerwehr, Streckenpersonal und Zugführer – taten ihr Übriges. Die Kennzeichnung des mit Gefahrgut beladenen Waggons war zu klein, so dass die eigentliche Gefahr der Situation zu spät eingeschätzt werden konnte. Nach mehreren Streckenposten fiel erst dem Betriebsaufseher Dieter Liedtke der Warnzettel am Waggon im Güterbahnhof Linden auf. Er koppelte den Waggon vom Rest des Zuges ab, konnte die eintreffenden Feuerwehrkräfte aber nicht schnell genug warnen. Die Druckwelle der Explosion zertrümmerte noch in größerer Entfernung tausende Fensterscheiben. Der Schaden bei der Berufsfeuerwehr Hannover summierte sich auf etwa 150.000 D-Mark. Ein Einsatzleitwagen und ein Tanklöschfahrzeug wurden komplett zerstört, ein Löschgruppenfahrzeug und die Drehleiter schwer beschädigt.

Am Mittag trafen Innenminister Richard Lehners und wenige Stunden später Bundesverteidigungsminister Dr. Gerhard Schröder am Unglücksort ein. Am 27. Juni 1969 nahmen Bürger*innen und Repräsentant*innen der Stadt bei einer Trauerfeier vor dem Neuen Rathaus Abschied von den Toten. Im Nachgang der Tragödie wurde die Kennzeichnungspflicht für explosive Transportgüter verbessert und Spezialwaggons für den Transport von massenexplosionsgefährlichen Gütern eingesetzt.

 

Blogbeitrag "Ein trauriger Tag" von Klaus Bethge, Isernhagen

Klaus Bethge war am Tag des Unglücks als Einsatzkraft der Feuerwehr Hannover am Güterbahnhof Linden/Fischerhof im Einsatz



Feuerwehr Hannover

Dazu auch die Diskussion im Feuerwehr-Forum:

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