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Katastrophenschutzübung im Landkreis Neu-Ulm
Am Samstag, 19. Oktober 2019, findet im Landkreis Neu-Ulm eine Katastrophenschutzübung statt. Beginn der Übung ist um 10:00 Uhr. Das Ende ist für spätestens 15:00 Uhr vorgesehen. Im Rahmen der Übung sind mehrere hundert Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr, BRK und THW im Einsatz. Deshalb ist vermehrt mit Einsatzfahrzeugen zu rechnen, die mit Blaulicht und Sirenen unterwegs sind. Außerdem kann es im Rahmen der Übung zu Knallgeräuschen und Rauchentwicklung kommen. Hiervon geht keine Gefährdung für die Bevölkerung aus. Bei der Vollübung wird es zwei geografische Schwerpunkte geben: den Innenstadtbereich Neu-Ulms und im südlichen Landkreis das Dreieck Kellmünz - Weiler - Osterberg. Deshalb sind auf der Europastraße/Kreuzung Memminger Straße in Neu-Ulm und im Bereich Kellmünz, Weiler und Osterberg mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen. Die Polizei hält die Verkehrsteilnehmer deshalb zu besonders vorsichtiger Fahrweise an.
Integrierte Leitstelle Donau-Iller
17.10.2019 11:06

Vorübergehende Änderung der Trinkwasserqualität: Abkochanordnung für die zentrale Wasserversorgung der Stadt Gersthofen
Derzeit wird im Trinkwasser des Versorgungsgebietes der Stadt Gersthofen ein in der Trinkwasserverordnung festgelegter Grenzwert überschritten, Keime wurden festgestellt. Die Ursache für die Belastung ist derzeit noch nicht bekannt, daher werden bis auf weiteres begleitend Wasserproben an mehreren Stellen im Netz, verteilt über das gesamte Stadtgebiet, genommen. Gemeinsam mit dem staatlichen Gesundheitsamt des Landratsamtes Augsburg wird intensiv an der Ursachenfindung gearbeitet.
Die bisherige Trinkwasserqualität kann momentan in Gersthofen, den Ortsteilen Hirblingen, Batzenhofen, Edenbergen, Rettenbergen sowie Peterhof und in Holzhausen (Ortsteil von Gablingen) nicht garantiert werden. Um eine Gefahr für die Gesundheit auszuschließen wird darum gebeten, Wasser vorsorglich abzukochen, sofern es für die Zubereitung von Speisen, zum Kochen oder Trinken verwendet wird.
Hierfür muss das Wasser einmalig sprudelnd aufkochen und dann langsam über mindestens 10 Minuten abkühlen. Die Verwendung eines Wasserkochers ist aus praktischen Gründen zu empfehlen. Für die Zubereitung von Nahrung, zum Zähneputzen und zum Reinigen offener Wunden soll ausschließlich abgekochtes Leitungswasser verwendet werden. Für Toilettenspülungen und andere Zwecke kann nicht abgekochtes Leitungswasser ohne Einschränkungen genutzt werden.
Die Stadtverwaltung informiert alle Bürgerinnen und Bürger über neue Entwicklung stetig. Über das Radio, die Tagespresse und die Website (www.gersthofen.de) werden weitere Informationen veröffentlicht.

Falls Bürgerinnen und Bürger weitere Fragen haben, wurde eine „Servicehotline Wasser“ eingerichtet. Diese ist 24 Stunden unter 0821/2491-333 erreichbar. - 0821/2491-333
Integrierte Leitstelle Augsburg
21.08.2019 15:00


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Feuerwehr Erlangen

„Unfallserie“ im Bereich Tennenlohe geklärt

Seit Ende Mai wurden die Erlanger Einsatzkräfte mehrfach zu Verkehrsunfällen alarmiert bei denen die Unfallstellen, trotz intensiver Suche, nicht gefunden werden konnten. Einsätze dieser Art sind für die Kräfte immer besonders unglücklich, da nicht sicher ausgeschlossen werden kann, dass sich der Unfall an anderer Stelle befindet und so die Hilfe nicht rechtzeitig ankommt.

Symbolbild für manuelle eCall-Auslösung

In diesem Fall lag jedoch eine andere Situation vor: Die Integrierte Leitstelle Nürnberg (ILS) erhielt automatisierte Notrufe eines Fahrzeuges (sogenannte eCall), mit der Meldung, dass sich ein Unfall ereignet hat. Mittels dieser Informationen erfolgt eine Alarmierung der zuständigen Feuerwehren, Rettungsdienstkräfte und der Polizei. Nachdem zum wiederholten Male kein Auslösegrund oder Unfall an den automatisch gesendeten Örtlichkeiten festgestellt werden konnte und eine Zuordnung der übersandten Daten zu angemeldeten Fahrzeugen nicht möglich war, wurde durch die ILS eine Anfrage an die Bundesnetzagentur gestellt. Parallel erfolgten seitens der Feuerwehr Erlangen ebenfalls Erkundigungen auf den örtlichen Schrottplätzen um auszuschließen, dass es sich um ein abgestellten Unfallwrack handelt.

Nachdem am vergangenen Mittwoch erneut die Einsatzkräfte im größeren Umfang nach Tennenlohe gerufen wurden, nahm das zuständige Sachgebiet Einsatzvorbereitung Kontakt mit den Unternehmen aus der Automobilzulieferungsbranche am Standort Tennenlohe auf. Dort konnte nach kurzer aber intensiver Suche ein Unternehmen festgestellt werden, welches an der Entwicklung solcher Notrufsysteme beteiligt ist.

Durch einen Schaden der Konfigurationsdatei eines Testgerätes wurde bei Auslösung der „eCall“-

Funktion nicht die Notfallleitstelle des Herstellers kontaktiert, sondern direkt die Leitstelle in Nürnberg, welche dann von einem echten Einsatz ausgehen musste. Die Mitarbeiter des Unternehmens konnten diesen Fehler in der Programmierung selbst nicht feststellen.

Durch Zufall kam auch die durch die ILS durchgeführte Recherche, über die Bundesnetzagentur am selben Tag, nur etwas verzögert, zu dem gleichen Ergebnis bzw. dem Unternehmen. Die Firma hat nach Bekanntwerden des Fehlers sofort das Gerät außer Betrieb genommen und wird erst nach dem Umprogrammieren die Tests fortsetzen.



Feuerwehr Erlangen

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