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Entwarnung: Blindgänger am Heiligen Weg gefunden
Dies ist die Entwarnung zur Warnung "Blindgänger am Heiligen Weg gefunden" vom 05.12.2019 17:03:09 gesendet durch LS Dortmund 2, krsfr. Stadt (DEU, NW). Die Warnung ist aufgehoben.
Im Rahmen einer geplanten Baumaßnahme wurde heute im Bereich Heiliger Weg, Gelände Güterbahnhof Süd, ein amerikanischer 250-Kilogramm-Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Dieser muss noch heute durch einen Experten des Kampfmittelbeseitigunsdienstes der Bezirksregierung Arnsberg entschärft werden.
Von der Entschärfung sind ca. 250 Anwohner betroffen (siehe Radius der beigefügten Karte). Für die Anwohner wird ein Evakuierungsbus bereitgestellt. Dieser steht an der Ecke Göbenstraße / Kronprinzenstraße bereit. Von der Entschärfung ist auch die S-Bahnlinie S4 zwischen Unna und Dortmund Lütgendortmund betroffen. Während der Entschärfung wird der Bahnverkehr sowie die Bus-Linie 452 vorübergehend eingestellt und läuft nach der Entschärfung wieder weiter.
Für weitere Informationen besuchen Sie bitte die offizielle Twitter-Seite der Stadt Dortmund www.twitter.com/stadtdortmund unter dem Hashtag #dobombe.
Feuerwehr Dortmund
05.12.2019 20:40

Vorübergehende Änderung der Trinkwasserqualität: Abkochanordnung für die zentrale Wasserversorgung der Stadt Gersthofen
Derzeit wird im Trinkwasser des Versorgungsgebietes der Stadt Gersthofen ein in der Trinkwasserverordnung festgelegter Grenzwert überschritten, Keime wurden festgestellt. Die Ursache für die Belastung ist derzeit noch nicht bekannt, daher werden bis auf weiteres begleitend Wasserproben an mehreren Stellen im Netz, verteilt über das gesamte Stadtgebiet, genommen. Gemeinsam mit dem staatlichen Gesundheitsamt des Landratsamtes Augsburg wird intensiv an der Ursachenfindung gearbeitet.
Die bisherige Trinkwasserqualität kann momentan in Gersthofen, den Ortsteilen Hirblingen, Batzenhofen, Edenbergen, Rettenbergen sowie Peterhof und in Holzhausen (Ortsteil von Gablingen) nicht garantiert werden. Um eine Gefahr für die Gesundheit auszuschließen wird darum gebeten, Wasser vorsorglich abzukochen, sofern es für die Zubereitung von Speisen, zum Kochen oder Trinken verwendet wird.
Hierfür muss das Wasser einmalig sprudelnd aufkochen und dann langsam über mindestens 10 Minuten abkühlen. Die Verwendung eines Wasserkochers ist aus praktischen Gründen zu empfehlen. Für die Zubereitung von Nahrung, zum Zähneputzen und zum Reinigen offener Wunden soll ausschließlich abgekochtes Leitungswasser verwendet werden. Für Toilettenspülungen und andere Zwecke kann nicht abgekochtes Leitungswasser ohne Einschränkungen genutzt werden.
Die Stadtverwaltung informiert alle Bürgerinnen und Bürger über neue Entwicklung stetig. Über das Radio, die Tagespresse und die Website (www.gersthofen.de) werden weitere Informationen veröffentlicht.

Falls Bürgerinnen und Bürger weitere Fragen haben, wurde eine „Servicehotline Wasser“ eingerichtet. Diese ist 24 Stunden unter 0821/2491-333 erreichbar. - 0821/2491-333
Integrierte Leitstelle Augsburg
21.08.2019 15:00


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Bevölkerungswarnung

Neues Sirenenwarnnetz in der Stadt Bergisch Gladbach

In der vergangenen Woche wurde mit der Errichtung der 19 Sirenen im Stadtgebiet von Bergisch Gladbach begonnen.

Am Beispiel der Sirene auf dem Dach der RheinBerg Galerie wurde am heutigen Montag das neue Sirenenwarnnetz der Stadt Bergisch Gladbach der Öffentlichkeit durch Bürgermeister Lutz Urbach und die Feuerwehr im Rahmen eines Pressetermines vorgestellt.

Zum landesweiten Warntag am kommenden Donnerstag, den 05.09.2019 um 10:00 Uhr werden die Sirenen im Stadtgebiet noch nicht heulen. Die Fertigstellung aller Sirenenstandorte ist für Ende September 2019 vorgesehen und die Abnahme durch die mit der Fachplanung betraute Bergmann Engineering GmbH erfolgt mit einem stadtweiten Probealarm bis Mitte Oktober 2019.

Die Errichtung der neuen Sirenen ist erforderlich geworden, da das alte - vom Bund betriebene - Sirenennetz Ende der 1990er Jahr nicht weiter in Betrieb gehalten wurde. Die Warnung der Bevölkerung im Falle von Großschadensereignissen oder Katastrophen wie z. B. bei extremen Unwettern mit einhergehenden Gefahren für die Bevölkerung ist in der heutigen Zeit eine wichtige Aufgabe der zuständigen kommunalen Behörden.

Die Feuerwehr Bergisch Gladbach wurde im Auftrag des Stadtrates damit beauftragt, ein flächendeckendes und sicheres Sirenenwarnnetz für das Stadtgebiet von Bergisch Gladbach zu errichten.

„Im Rahmen des Projektes „Warnung der Bevölkerung“ haben wir uns mit einer Vielzahl von Warnsystemen beschäftigt und sind zu dem Schluss gekommen, dass sich die Warnung mittels Sirenenanlagen für die Stadt Bergisch Gladbach als am geeignetsten darstellt. Bei anderen Systemen wie Durchsagen mittels Warnfahrzeugen oder Hubschraubern, Funkuhren, Rauchmeldern, Internet oder Handys überwiegen die Nachteile.

Diese sind insbesondere der hohe Personalbedarf bei mobilen Warnanlagen und die Abhängigkeit von funktionierender Infrastruktur wie Strom oder Internet bei der Warnung mittels moderner Kommunikationsmedien.“ erläutert Jörg Köhler, Leiter der Feuerwehr.

Die Sirenen verfügen über eine Fernwartung, sodass wir jederzeit einen Überblick über die Funktion der Sirenen haben. Aufgrund dessen können die Probealarme auf ein Minimum reduziert werden. Diese dienen in erster Linie der Aufklärung der Bevölkerung. Die Stadt Bergisch Gladbach beteiligt sich an den beiden landesweiten Warntagen im Jahr. Weitere Probealarme sind nicht vorgesehen.

Die Sirenen werden zumeist auf städtischen Gebäuden errichtet. Die Standorte wurden im Rahmen des Projektes ausgewählt und gewährleisten eine bestmögliche Reichweite im Stadtgebiet von Bergisch Gladbach. Insgesamt sind 19 Sirenenanlagen geplant, die im Endausbau einzeln oder gesamt durch die Feuerwehr oder die Feuer- und Rettungsleitstelle des Rheinisch-Bergischen Kreises ausgelöst werden können. Die Anlagen erhalten eine unterbrechungsfreie Stromversorgung für mehrere Tage und können über den Behördenfunk der Feuerwehr ausgelöst werden. Eine manuelle Auslösung oder eine externe Stromeinspeisung vor Ort ist ebenfalls gewährleistet. Die Finanzierung der Anlagen erfolgt mit finanzieller Unterstützung des Landes Nordrhein-Westfalen in Höhe von 90.000 Euro. Als Generalunternehmer und Hersteller für die Errichtung der Sirenen konnte die Sonnenburg Electronics AG aus Eggenfelden mittels Ausschreibung gefunden werden.

Die Errichtung der Anlagen verbessert die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger in der Stadt Bergisch Gladbach erheblich. Im Falle von Großschadenslagen oder Katastrophen besteht eine erheblich schnellere und effektivere Warnung Betroffener. Gemeinsam mit zusätzlichen überregionalen Warnmöglichkeiten wie   z. B. mittels der Warn-App "NINA" des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, den eigenen Kanälen von Stadt und Feuerwehr in den sozialen Netzwerken sowie den regionalen Radiosendern sind wir überzeugt, unserer Verpflichtung zur optimalen Warnung und Information der Bevölkerung im Schadensfall nachzukommen.

Ein besonderer Dank gilt der RheinBerg Galerie in der Stadtmitte, dem St. Josephshaus in Refrath sowie der AWO-Kindertagesstätte in Herrenstrunden, die ihre privaten Gebäude unkompliziert für einen Sirenenstandort zur Verfügung gestellt haben.



Feuerwehr Bergisch Gladbach
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