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Warnmeldungen
Entwarnung: Großbrand im Forst Grunewald
Dies ist die Entwarnung zur Warnung "Großbrand im Forst Grunewald" vom 05.08.2022 20:28:03 gesendet durch LS Berlin, Land BE Red. (DEU, BE). Die Warnung ist aufgehoben.
Dies ist die Entwarnung zur Warnung "Großbrand im Forst Grunewald" vom 05.08.2022. Die Warnung ist aufgehoben.
Der Kronprinzessinnenweg, die Havelchaussee und die BAB 115 (AVUS) sind in diesem Bereich für den al
10.08.2022 20:33

Entwarnung: Großbrand im Forst Grunewald
Dies ist die Entwarnung zur Warnung "Großbrand im Forst Grunewald" vom 05.08.2022 19:48:10 gesendet durch LS Berlin, Land BE Red. (DEU, BE). Die Warnung ist aufgehoben.
Dies ist die Entwarnung zur Warnung "Großbrand im Forst Grunewald" vom 05.08.2022. Die Warnung ist aufgehoben.
Der Kronprinzessinnenweg, die Havelchaussee und die BAB 115 (AVUS) sind in diesem Bereich für den al
10.08.2022 20:33

Aktualisierung: Landkreis Uckermark empfiehlt, Kontakt mit Wasser aus der Oder und aus der HoFriWa zu vermeiden
Beschreibung der Warnmeldung
Aus bislang ungeklärten Ursachen ist aktuell ein Fischsterben in der Oder zu beobachten.
Die zuständigen Behörden ermitteln und prüfen gegenwärtig, was dazu geführt hat.
Solange keine belastbaren Informationen über die Gründe vorliegen, empfiehlt der Landkreis Uckermark, den Kontakt mit Wasser aus der Oder und aus der Hohensaaten-Friedrichsthaler-Wasserstraße vorsorglich zu meiden und das Wasser für private oder gewerbliche Zwecke, z.B. Viehtränken, Bewässerung usw. nicht zu verwenden. Ebenso sollte auf den Verzehr von Fischen aus der Oder verzichtet werden.
Sobald weitere Erkenntnisse vorliegen, wird der Landkreis darüber informieren.
BBK-ISC-009 shortCode:BBK-ISC-011
10.08.2022 16:44

Fischsterben in der Oder
Aktuell ist entlang des Ufers der Oder ein Fischsterben größeren Ausmaßes zu beobachten. Die Ursache ist bislang unbekannt. Es sind Wasserproben entnommen worden. Die zuständigen Behörden auf deutscher und polnischer Seite stellen Untersuchungen zur Ursache an.
Solange keine genaueren Informationen vorliegen, empfiehlt der Landkreis Oder-Spree vorsorglich:
Vermeiden Sie direkten Kontakt mit dem Wasser der Oder bzw. direkt damit verbundenen Gewässern.
Reinigen Sie die betroffenen Körperstellen nach einem möglichen Kontakt gründlich.
Wassersportler sind zu besonderer Vorsicht aufgerufen.
Lassen Sie keine Haus- oder Nutztiere aus dem Gewässer trinken oder in ihm baden.
Verzehren Sie keinen Fisch aus dem Gewässer.
Sobald gesicherte Informationen vorliegen, wird diese Meldung aktualisiert oder eine Entwarnung vorgenommen.
- Vermeiden Sie direkten Kontakt mit dem Wasser der Oder bzw. direkt damit verbundenen Gewässern. -
10.08.2022 16:20

Entwarnung: Entschärfung eines Blindgängers in Huckarde - ca. 1.200 Anwohner*innen betroffen
Dies ist die Entwarnung zur Warnung "Entschärfung eines Blindgängers in Huckarde - ca. 1.200 Anwohner*innen betroffen" vom 10.08.2022 11:48:40 gesendet durch LS Dortmund, krsfr. Stadt (DEU, NW). Die Warnung ist aufgehoben.
Im Rahmen einer geplanten Baumaßnahme im Bereich der Insterburger Straße in Dortmund Huckarde wurde heute ein 250-Kilogramm-Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden.
Dieser Blindgänger muss noch heute durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung Arnsberg entschärft werden. Aus Sicherheitsgründen muss deshalb das umliegende Gebiet in einem Radius von 250 Metern evakuiert werden. Von der Evakuierung sind u.a. ca. 1200 Anwohner*innen sowie die Kita Heidegarten betroffen. Das zu evakuierende Gebiet wird ab ca. 13 Uhr gesperrt, sodass man es nur noch verlassen kann.
Eine Evakuierungsstelle wird in der Gustav-Heinemann-Gesamtschule,
Parsevalstraße 170, 44369 Dortmund eingerichtet. Zwei Busse bringen die Personen dorthin.
Der erste Bus fährt regelmäßig ab von der Rastenburger Straße 23 / Höhe Spielplatz. Der zweite Bus fährt regelmäßig ab der Allensteiner Straße 49.
Wegen der Entschärfung kommt es heute ab etwa 13 Uhr zu Einschränkungen im
Bus-Verkehr von DSW21. Betroffen sind die Linien 447 und 465 sowie die
entsprechenden E-Wagen. Beide Buslinien müssen den Evakuierungsbereich
weiträumig umfahren. Es entfallen daher vorübergehend die Haltestellen "Spicherner Straße", "Heilsberger Weg", "Tilsiter Straße" und "Allensteiner Straße" in beide Fahrtrichtungen. Die Expressbus-Linie X13 muss ebenfalls eine Umleitung fahren. Es können jedoch alle Haltestellen bedient werden. Die Einschränkungen können bis in den späten Nachmittag hinein andauern. DSW21 bittet um Verständnis.
Über den Fortlauf der Maßnahme informiert die Stadt Dortmund auf der offiziellen Twitter-Seite der Stadt Dortmund www.twitter.com/stadtdortmund unter dem Hashtag #dobombe
Verkehrsinformation:
www.bus-und-bahn.de/verkehr.html?vid=39583&linie=
www.bus-und-bahn.de (aktuelle Verkehrshinweise)

Twitter: #dobombe
Bereiten Sie sich auf eine Evakuierung vor. Legen Sie Kleidung und wichtige Dokumente/Medikamente b
10.08.2022 16:00

Kampfmittelfund
Es folgt eine wichtige Information der Stadt Lörrach . Im Stadtteil, Brombach Bereich Bahnhof kommt es aufgrund eines Bombenfundes zu Evakuierungsmaßnahmen. Es ist mit erheblichen Verkehrsbehinderungen zu rechnen. Die betroffene Bevölkerung wird durch die Einsatzkräfte vor Ort direkt angesprochen. Informieren Sie bei Bedarf Ihre Nachbarn. Blockieren Sie nicht den Notruf von Feuerwehr und Polizei durch Nachfragen.
Achten sie auf die Lautsprecherdurchsagen der Polizei und der Feuerwehr und meiden sie den Gefahrenb
10.08.2022 11:54

Feuerwehreinsatz
Die örtliche Gefahrenabwehrbehörde der Gemeinde/Stadt -Kampen- gibt bekannt:
In -Kampen-,Kreis -Nordfriesland-, werden die Bewohner im Bereich der Straße -Brunnenweg- aufgrund eines Feuerwehreinsatzes gebeten
Fenster und Türen geschlossen zu halten sowie Lüftungs- und Klimaanlagen abzuschalten!!
Schalten Sie Rundfunk und Fernsehen an. Informieren Sie sich über alle verfügbaren Medien. Bitte sc
10.08.2022 02:25

Telefonausfall Polizeidienststellen
Ausfall der Amtsleitungen der Polizeistation Langen und des Kommissariats Geestland. In dringenden Fällen bitte die 110 wählen.
BBK-ISC-095 shortCode:BBK-ISC-011
05.08.2022 16:47

Coronavirus: Informationen des Landes Nordrhein-Westfalen
Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales Nordrhein-Westfalen hat die Coronaschutzverordnung sowie die Test-und-Quarantäneverordnung bis zum 25. August 2022 verlängert.
Alle Regeln, den genauen Wortlaut sowie Antworten auf häufig gestellte Fragen finden Sie unter: www.land.nrw/corona
Damit gelten in Nordrhein-Westfalen weiterhin folgende Regelungen:
Maskenpflicht
Die Maskenpflicht gilt weiterhin im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV). Auch in medizinischen und pflegerischen Einrichtungen bleibt die Maskenpflicht bestehen.
Infektionsschutzmaßnahmen in Krankenhäusern und Pflegeheimen
Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen dürfen von Besucherinnen und Besuchern nach wie vor nur mit einem aktuellen negativen Testnachweis betreten werden.
Quarantäneregelungen
Die Regelungen zur Isolierung bei einem positiven Coronatest bleiben unverändert:
Wer positiv getestet ist, muss grundsätzlich 10 Tage in Isolation, kann sich aber nach 5 Tagen freitesten. In Nordrhein-Westfalen ist hierfür weiterhin ein negativer offizieller Coronaschnelltest oder ein PCR-Test (negativ oder mit einem Ct-Wert >30) erforderlich. Ein selbst durchgeführter Test reicht nicht aus. Die Freitestung bleibt nach den bundesrechtlichen Regelungen auch zukünftig kostenfrei.
Bürgertelefon des Landes Nordrhein-Westfalen - 0211/9119-1001
http://www.land.nrw/corona
0211/9119-1001
Handlungsempfehlungen Es wird weiterhin dringend empfohlen, das Angebot einer Corona-Impfung sowie e
27.07.2022 12:00

Heiße Sommer: Besonders Ältere und Vorerkrankte sind gefährdet
Extreme Hitze ist vor allem für ältere Menschen eine nicht zu unterschätzende Gefahr. Allein zwischen 2018 und 2020 sind nach aktuellen Schätzungen rund 19.000 Menschen in Deutschland hitzebedingt verstorben. Menschen mit chronischen Erkrankungen, Herz-Kreislauf-Problemen oder Übergewicht sowie alleinlebende, ältere oder pflegebedürftige Personen sind besonders gefährdet. Es ist daher wichtig, bei den aktuell hohen Wärmebelastungen auf Familienmitglieder, Freunde und Nachbarn zu achten, die zu den besonders gefährdeten Personengruppen zählen. Regelmäßige Besuche und Telefonate können helfen, bei gesundheitlichen Problemen rechtzeitig einzugreifen.
Gerade im Alter nimmt das Durstgefühl ab, daher erleiden vor allem ältere Menschen oft einen Flüssigkeitsmangel (Dehydrierung), der schwere gesundheitliche Folgen haben kann. Symptome einer Dehydrierung sind beispielsweise Kopfschmerzen, Verwirrtheit, Schwindel, Konzentrationsstörungen, Müdigkeit, Gliederschmerzen, Muskelkrämpfe oder Herzrasen. In diesem Fall ist es wichtig, dass die Person wieder Flüssigkeit zu sich nimmt, optimalerweise Mineralwasser oder (gekühlter) Tee.
Auch schwitzen Menschen mit zunehmendem Alter weniger, wodurch der Körper weniger Wärme abgegeben kann. Die Hautdurchblutung nimmt ab und das Herz-Kreislauf-System ist nicht mehr so leistungsfähig wie bei jüngeren Menschen. Das steigert die Gefahr einer Überhitzung des Körpers.
Typische Symptome einer Hitzeerschöpfung können eine kalte und feuchte Haut sein, niedriger Blutdruck mit hoher Pulsfrequenz und eine rasche, aber schwache Atmung. Dazu können noch Appetitlosigkeit, Übelkeit, Erbrechen, Schwindel oder Mattigkeit kommen. Spätestens bei diesen Symptomen sollte die Person etwas Kühles trinken (z.B. Mineralwasser oder Tee) und ihren Körper abkühlen (z.B. Dusche, Arm-Bäder). Falls die Symptome auch danach noch anhalten oder wenn ihre Körpertemperatur 38°C erreicht (mit dem Fieberthermometer messen), muss unbedingt ärztliche Hilfe (Hausarzt, Notarzt) geholt werden, um einen Hitzschlag zu vermeiden.
Ein Hitzschlag ist eine lebensbedrohliche Situation. Die Haut ist gerötet, heiß und trocken. Übelkeit, Kopfschmerzen, Bewusstseinsveränderungen und Bewusstlosigkeit sind weitere mögliche Kennzeichen eines Hitzschlags und erfordern sofortige ärztliche Hilfe!
Es ist wichtig, bei den aktuell hohen Wärmebelastungen auf Familienmitglieder, Freunde und Nachbarn
19.07.2022 15:34

Akute Gefahrenlage / Erneut akute Gefahr von Wald- und Flächenbränden
Für heute und auch für die kommenden Tage gilt eine hohe Gefahr von Wald- und Flächen-Bränden auch im Landkreis Lörrach. Wegen warmer Temperaturen und Trockenheit hat der Deutsche Wetterdienst (DWD) für heute für Wald- und Flächenbrände (Wiese, Grasland, Getreide u.ä.) die Gefahrenstufe 5 (sehr hohe Gefahr) ausgerufen, für die kommenden Tage die Gefahrenstufe 4 (hohe Gefahr).
Bei Trockenheit und Hitze entstehen Brände in der Regel durch menschlichen Leichtsinn oder Unachtsamkeit. Auch im Landkreis Lörrach ist es in den vergangenen Wochen immer wieder zu Bränden gekommen. Das Landratsamt ruft daher zu absoluter Vorsicht auf und bittet darum, die geltenden Verhaltensregeln im Wald und auf offenen Flächen zu beachten.
Es ist wichtig, keine glimmenden Zigaretten wegzuwerfen und kein offenes oder Grillfeuer zu entfache
14.07.2022 11:06

Wasserentnahme aus Bächen, Flüssen und Seen ab sofort untersagt
Das Landratsamt reagiert mit dieser Maßnahme auf die zum Teil sehr niedrigen Wasserstände vor allem in Bächen und Flüssen. Ein wesentlicher Grund für die jetzt niedrigen Wasserstände ist der geringe Niederschlag im vergangenen Winter und Frühjahr. Kurzzeitig auftretende Gewitter, Starkregenereignisse und Niederschläge führen zu keiner Entspannung der Niedrigwassersituation. Zudem ist auch der Grundwasservorrat, aus dem sich die oberirdischen Gewässer speisen, durch die Trockenzeiten der letzten Jahre unterdurchschnittlich niedrig.
Aus den Bächen, Flüssen und Seen im gesamten Landkreis Lörrach darf ab sofort kein Wasser mehr für B
14.07.2022 11:05

Coronavirus: Informationen des Bundesministeriums für Gesundheit
Das Infektionsgeschehen in Deutschland unterscheidet sich regional sehr stark. Flächendeckend ist eine Überlastung der Krankenhäuser aktuell nicht zu befürchten, daher gelten die Corona-Schutzmaßnahmen seit dem 3. April 2022 mit einer Ausnahme nicht mehr bundesweit.
Die einzige Schutzmaßnahme, die auch weiterhin bundesweit gilt, ist die
- Maskenpflicht im öffentlichen Personenfernverkehr sowie im Luftverkehr.
Die Länder können in eigener Zuständigkeit eigene Basis-Maßnahmen beschließen.
Dazu gehören:
- Maskenpflicht im Personennahverkehr
- Masken- und Testpflichten in Pflegeeinrichtungen, Krankenhäusern und weiteren Einrichtungen des Gesundheitswesens
- Testpflichten in Schulen und Kindertagesstätten.
Abhängig von der Situation vor Ort sind auch weitreichendere Maßnahmen möglich.
Informationen hierzu finden Sie auf den Webseiten der Landesregierung Ihres Bundeslandes und auf den Webseiten der zuständigen Gesundheitsämter.
- Helfen Sie mit! Schützen Sie sich und andere durch die Einhaltung der bewährten Maßnahmen: Abstand
07.04.2022 12:30


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Deutscher Feuerwehrverband e.V.

Lars Oschmann und Karl-Heinz Frank als DFV-Vizepräsidenten gewählt

Digitale Delegiertenversammlung: Impfappell des Präsidenten, Impuls zu Folgen von Fake-news, Auswertung der Starkregenereignisse

Lars Oschmann und Karl-Heinz Frank sind im Rahmen der digital stattfindenden 68. Delegiertenversammlung des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV) als Vizepräsidenten gewählt worden. Insgesamt waren 161 von 172 Delegierten virtuell präsent; hinzu kamen 50 Gäste.
 
Der 49-jährige Lars Oschmann aus Thüringen setzte sich im ersten Wahlgang mit 62,75 Prozent der abgegebenen Stimmen gegen die 50-jährige Birgit Kill (Nordrhein-Westfalen) und den 43-jährigen Sascha Guzy (Berlin) durch. Oschmann ist Fachanwalt für Strafrecht und bereits seit 2016 DFV-Vizepräsident für die Freiwilligen Feuerwehren. Im Präsidium ist er verantwortlich für die Themen Technik sowie Sozialwesen und Psychosoziale Unterstützung.
 
Der 54-jährige Karl-Heinz Frank, Leiter der Feuerwehr Frankfurt am Main (Hessen), wurde einstimmig als neuer DFV-Vizepräsident für die Bundesgruppe Berufsfeuerwehr gewählt. Der Diplom-Forstwirt engagiert sich im europäischen Gemeinschaftsverfahren für den Katastrophenschutz sowie im Erkundungs- und Koordinierungs-Team (UNDAC) der Vereinten Nationen.
 
Satzungsänderung: Bekenntnis zur freiheitlich demokratischen Grundordnung
 
Durch eine Satzungsänderung bekennt sich der Deutsche Feuerwehrverband nun dezidiert auch in seiner Rechtsordnung zur freiheitlich demokratischen Grundordnung und tritt rassistischen, verfassungs- und fremdenfeindlichen sowie diskriminierenden Bestrebungen entgegen. Auch die Rahmenbedingungen für Gremiensitzungen ohne Anwesenheit am Versammlungsort und die Stimmrechtsausübung im Wege der elektronischen Kommunikation sind festgeschrieben worden.
 
Impfappell, Feuerwehren im Bevölkerungsschutz und Stärkung des Ehrenamts
 
DFV-Präsident Karl-Heinz Banse dankte in seiner Rede allen Feuerwehrangehörigen „für die Aufrechterhaltung unserer Aufgaben und Ziele trotz und gerade wegen Corona“. Er appellierte, sich sowohl gegen Corona als auch gegen die Grippe impfen zu lassen. Die Landkreise und kreisfreien Städte forderte er auf, die Booster-Impfung für die Einsatzkräfte kurzfristig und unproblematisch zu organisieren.
 
Als ein politisches Verbandsziel formulierte der DFV-Präsident die Mitwirkung der Feuerwehren in der Neustrukturierung des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK). „Die Feuerwehren müssen im Leitungsgremium des geplanten Kompetenzzentrums Bevölkerungsschutz permanent vertreten sein“, so Banse. Der Deutsche Feuerwehrverband hat dem BBK die aktive Unterstützung bei der Warnung der Bevölkerung durch Aufklärungsarbeit über die Feuerwehrangehörigen in der Brandschutzerziehung und -aufklärung angeboten.
 
An die künftige Bundesregierung gewandt, forderte Banse zudem die nachhaltige und leistungsgerechte Stärkung des Ehrenamtes. „Hier müssen auch für die einzelne Kameradin und den einzelnen Kameraden klare Zeichen gesetzt werden: Geprüft werden muss die Einführung von Steuerfreibeträgen als Ausgleich für die mit dem Ehrenamt privat aufzubringenden Kosten, die Berücksichtigung der oftmals jahrzehntelangen Leistungen zum Wohle der Allgemeinheit durch die Gewährung von zusätzlichen Rentenpunkten und die Festsetzung der Steuerfreibeträge auf Aufwandsentschädigungen unserer Funktionsträger.“
 
Erste Auswertung der Starkregenereignisse des Sommers 2021
 
Die Starkregen- und Hochwasserereignisse im vergangenen Sommer waren ein weiterer Schwerpunkt der Delegiertenversammlung. Bereits in der Totenehrung hatte die DFV-Bundesbeauftragte für Feuerwehrseelsorge, Erneli Martens, erinnernde Worte gefunden: „Heute gedenken wir der Toten. Wir danken ihnen für ihren Mut. Wir danken ihnen für den Einsatz all ihrer Kraft. Ja, wir danken ihnen, dass sie in den Einsatz gegangen sind. Wir beklagen ihren Verlust. Und wir bleiben mit ihnen verbunden – auf eine besondere Weise.“
 
Während und auch direkt nach der Flutkatastrophe hatte der Deutsche Feuerwehrverband übereilte Forderungen ohne Auswertung verurteilt. Zwischenzeitlich hat der Fachverband gemeinsam mit der Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes (vfdb) eine Expertenkommission ins Leben gerufen. „Uns geht es um eine sachliche Aufarbeitung und Reflexion des Einsatzes. Es gilt – im positiven wie auch im negativen Sinne – Fakten darzustellen, die für eine Anpassung und Weiterentwicklung unseres Hilfeleistungssystems geeignet“, erläuterte DFV-Präsident Karl-Heinz Banse.
 
Dr. Ulrich Cimolino, Vorsitzender der Expertenkommission Starkregen 2021, erläuterte die 15 Punkte, die als erste Erkenntnisse einer Umfrage unter Beteiligung von knapp 2.500 Einsatzkräften zusammengestellt worden sind. Diese Punkte reichten von der Bedeutung ehrenamtlicher Strukturen für eine schnelle, flächendeckende und tief reichende Gefahrenabwehr in Deutschland über Führungssystem und -ausstattung, Einbindung und Steuerung von Spontanhelfern und privater Ressourcen, Technik in Kommunikation, Fahrzeug und Gerät, Medienarbeit, Stärkung der Versorgungs- und Durchhaltefähigkeit, Regelung und Ausbildung des Einsatzes von Luftfahrzeugen, Ausbildung und Bedarfsplanung bis hin zum Umgang mit Spenden und erkannten Forschungs- und Innovationsbedarfen. Details sind unter https://www.feuerwehrverband.de/katastrophenschutz-braucht-dringend-ein-update/ veröffentlicht.
 
Impuls zu Auswirkungen von Fake-news auf Ehrenamt und Gemeinwesen
 
Politikwissenschaftler Dr. Florian Hartleb gab in seinem Vortrag „Fake-news und Desintegration. Folgen für das Ehrenamt und das Gemeinwesen“ einen Überblick über die Auswirkungen und die Instrumentalisierung von Falschnachrichten. „Fake-news sind längst zu einer Herausforderung für die Feuerwehr geworden. Das zeigen konkrete Beispiele, etwa von diesem Sommer bei Falschmeldungen in Hochwassergebieten oder die via What‘sApp verbreitete Nachricht, die Feuerwehr wolle in Privatwohnungen checken, inwiefern sich der Corona-Virus verbreite“, erklärte der Wissenschaftler.
 
Er forderte: „Wir brauchen ,Rauchmelder‘ gegen Fake-news-Brände, in allen gesellschaftlichen und politischen Bereichen. Hier hilft Medienkompetenz ganz entscheidend, damit wir uns als Feuerwehrmitglieder, aber auch als Staatsbürger, im täglichen Informations-Overkill zurechtfinden können.“ Die Covid-19-Pandemie habe nicht unbedingt zu mehr gesellschaftlicher Solidarität geführt. Umso wichtiger sei es in diesen Zeiten, die Rahmenbedingungen für ehrenamtliches Engagement zu verbessern. Hier müssten die tiefgehenden gesellschaftlichen Wandlungsprozesse, etwa durch Migration, Klima und die digitale Transformation, umfassend berücksichtigt werden.
 
Hartleb war selbst lange Jahre in der Freiwilligen Feuerwehr in Passau aktiv. Seine Forschungsschwerpunkte sind Populismus, Parteien, Rechtsextremismus und politische Führung sowie Digitalisierung. Er ist seit mehr als einem Jahr als externer Sachverständiger Mitglied der vom niedersächsischen Landtag eingesetzten Enquetekommission „Rahmenbedingungen für das ehrenamtliche Engagement verbessern“. Dr. Florian Hartleb ist aktuell in den Beirat des Deutschen Feuerwehrverbandes berufen worden.
 
Aktueller Einblick in Planungen zu 29. Deutschen Feuerwehrtag & Interschutz
 
DFV-Vizepräsident Frank Hachemer berichtete zum Sachstand des 29. Deutschen Feuerwehrtages und der Interschutz, die nach zweimaliger Verschiebung nun 2022 stattfinden sollen: „Wir passen die Planung dynamisch an, um weiter vor der Lage zu bleiben.“ Geplant sind als Veranstaltungen unter anderem ein Zukunftskongress, ein Symposium zum Thema Gewalt gegen Einsatzkräfte sowie die internationale Vernetzung. Der Feuerwehrverband, seine Mitglieder und Partner werden im Rahmen der Weltleitmesse Interschutz in Hannover einen großen Gemeinschaftsstand mit Leben und Inhalt füllen.
 
Da die Veranstaltung aus einem Studio in Berlin gesendet wurde, sprach Frank Scholz, stellvertretender Vorsitzender des Landesfeuerwehrverbandes Berlin, ein Grußwort und dankte allen Verbandsakteuren für ihre Arbeit: „Wir können unsere Arbeit nicht ohne Unterstützung leisten.“
 
Der Deutsche Feuerwehrverband dankt der Daimler AG sowie der Telekom Deutschland GmbH für die freundliche Unterstützung.



Deutscher Feuerwehrverband e.V.

Themengruppe: Verbände


Dazu auch die Diskussion im Feuerwehr-Forum:
Jürg7en 7M., Weinstadt
Bern7har7d D7., Schwetzingen (BaWü)
Pete7r I7., Freital
Wern7er 7G., Blankenburg (Harz)
Bern7har7d D7., Schwetzingen (BaWü)
Thom7as 7M., Menden/ Sauerland
Mark7us 7G., Kochel am See
Mich7ael7 G.7, Gottenheim
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