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Warnmeldungen
Ausfall Stromversorgung in [Ortsangabe] - Porta Westfalica / Grenzbereich zum Land Niedersachsen Stadt Bückeburg
Es folgt eine wichtige Information der Kreisleitstelle Minden-Lübbecke
In Porta Westfalica und im Grenzbereich zur Stadt Bückeburg ist der Strom ausgefallen. Die zuständigen Behörden sind informiert.
Im Notfall erreichen Sie Feuerwehr und Polizei an ihren Standorten. Lassen Sie Ihr (Auto-)Radio eingeschaltet. Informieren Sie Ihre Nachbarn und leisten Sie bei Bedarf Hilfe.
Halten Sie die Notrufnummern von Feuerwehr und Polizei für Notrufe frei.
Weitere Informationen erhalten Sie im Internet unter www.Störungsauskunft.de .
Integrierte Leitstelle Kreis Minden-Lübbecke Marienstraße 75 32425 Minden
13.08.2026 15:50

Durch einen Großbrand im Bereich Zeithain kommt es zu einer Geruchsbelästigung. - Zeithain
Durch einen Großbrand im Bereich Zeithain kommt es zu einer Geruchsbelästigung.
Beachten sie die Warnhinwiese.
Integrierte Regionalleitstelle Dresden Scharfenberger Straße 47 01139 Dresden
13.08.2026 15:29

Entwarnung: Rauchgase - Gemeinde Bönen
Dies ist die Entwarnung zur Warnung "Rauchgase - Gemeinde Bönen" vom 13.08.2026 13:37:53 gesendet durch Leitstelle Kreis Unna. Die Warnung ist aufgehoben.
In der Gemeinde Bönen/Bereich Industriestraße kommt es durch einen Brand zu Geruchsbelästigung und Rauchniederschlag.
Gesundheitliche Beeinträchtigungen können nicht ausgeschlossen werden.
Bitte begeben Sie sich im betroffenen Bereich sofort in geschlossene Räume. Schließen Sie vorsorglich Fenster und Türen und schalten
Sie Klima- und Lüftungsanlagen ab. Lassen Sie das Radio eingeschaltet und achten Sie auf Durchsagen.
Informieren Sie bei Bedarf ihre Nachbarn.
Leitstelle Kreis Unna Florianstraße 5 59423 Unna
13.08.2026 15:29

Geruchsbelästigung in den Kommunen Merzenich und Niederzier - Merzenich und Niederzier
Es folgt eine wichtige Information der Kommunen Merzenich und Niederzier.
Durch ein Schadensereignis kommt es im Bereich Merzenich und Niederzier zu einer Geruchsbelästigung.
Es besteht keine Gesundheitsgefahr.
Halten Sie die Notrufnummern von Feuerwehr und Polizei für Notrufe frei.
Amt für Bevölkerungsschutz Kreis Düren Marienstraße 29 52372 Kreuzau
13.08.2026 15:25

Rauchwolke - Stadt Marsberg
größere Rauchwolke
Leitstelle Hochsauerlandkreis Steinwiese 3 59872 Meschede
13.08.2026 15:12

Waldbrand in Benneckenstein - Benneckenstein Elend, Tanne, Trautenstein
Brand in der Nähe von Benneckenstein ausgebrochen, es kommt zu einer starken Rauchentwicklung.
Verlassen Sie umgehend das Waldgebiet im Bereich Benneckenstein
Integrierte Leitstelle Landkreis Harz Friedrich-Ebert Straße 42 38820 Halberstadt
13.08.2026 14:17

Entwarnung: Funktionsprobe der Sirenen - Katlenburg und Lindau
Dies ist die Entwarnung zur Warnung "Funktionsprobe der Sirenen - Katlenburg und Lindau" vom 13.08.2026 10:03:02 gesendet durch Einsatzleitstelle Landkreis Northeim. Die Warnung ist aufgehoben.
Die Sirenenprobe konnte erfolgreich abgeschlossen werden.
Es folgt eine wichtige Information des Bevölkerungsschutzes des Landkreises Northeim: Das Sirenennetz in der Gemeinde Katlenburg-Lindau wird fortlaufend ausgebaut und modernisiert, um im Notfall bestmöglich die Bevölkerung warnen zu können. Aus diesem Grund sind am heutigen Donnerstag zwei Funktionsproben der Sirenen in Katlenburg und Lindau für Messungen des Schallpegels erforderlich. Zweimal wird dazu in Katlenburg und in Lindau das Sirenensignal "Entwarnung" (ein einminütiger gleichbleibender Dauerton) ausgelöst.
Die Arbeiten beginnen um 11 Uhr und enden um 12.30 Uhr. Es besteht keine Gefahr für die Bevölkerung.
Landkreis Northeim Medenheimer Str. 6/8 37154 Northeim
13.08.2026 12:57

Entwarnung: Entwarnung: Kampfmittelbeseitigung an der B27 erfolgreich - Göttingen B27 Brücke
Dies ist die Entwarnung zur Warnung "Sperrung der B27: Kampfmittelbeseitigung am 13. August - Göttingen B27 Brücke" vom 13.08.2026 11:04:54 gesendet durch Kommunale Regionalleitstelle Göttingen. Die Warnung ist aufgehoben.
Die kontrollierte Sprengung mehrerer deutscher Kleinbomben unterhalb der B27 an der Gronebrücke in Göttingen konnte am Donnerstag, 13. August 2026, erfolgreich durchgeführt werden. Die Einsatzleitung der Stadt Göttingen gibt Entwarnung. Die Anwohnenden, die im Evakuierungsgebiet wohnen, können in das Gebiet zurückkehren. Auch die Sperrung der B27 ist aufgehoben.
Aktuelle Informationen gibt es im Liveblog der Stadt Göttingen unter goe.de/bombenverdacht.
Kommunale Regionalleitstelle Göttingen Breslauer Str.10 37085 Göttingen
13.08.2026 12:45

Entwarnung: Feuerwehreinsatz - Tangstedt
Dies ist die Entwarnung zur Warnung "Feuerwehreinsatz - Tangstedt" vom 13.08.2026 11:32:31 gesendet durch Kooperative Regionalleitstelle West, Elmshorn. Die Warnung ist aufgehoben.
Die örtliche Gefahrenabwehr der Gemeinde Tangstedt gibt bekannt:
In Tangstedt, Kreis Pinneberg, kommt es in der Kiemoorweg derzeit zu einem Feuerwehreinsatz.
Die Bevölkerung wird gebeten im Warnbereich Fenster und Türen geschlossen zu halten sowie Lüftungs- und Klimaanlagen abzuschalten!
i.A. Kooperative Regionalleitstelle West
25337 Elmshorn
Kooperative Regionalleitstelle West, Elmshorn Agnes-Karll-Allee 19a 25337 Elmshorn
13.08.2026 12:35

Entwarnung: Geruchsbelästigung - Kelkheim,Hofheim,Liederbach,Kriftel
Dies ist die Entwarnung zur Warnung "Geruchsbelästigung - Kelkheim,Hofheim,Liederbach,Kriftel" vom 13.08.2026 05:26:26 gesendet durch Zentrale Leitstelle Main-Taunus-Kreis. Die Warnung ist aufgehoben.
Aufgrund eines Gebäudebrandes in Kelkheim kommt es im Warngebiet zu einer Geruchsbelästigung.
Die Feuerwehr ist im Einsatz.
Es besteht kein Gefahr.
Feuerwehr Kelkheim
Zentrale Leitstelle Main-Taunus-Kreis Katharina-Kemmler-Straße 1 65719 Hofheim
13.08.2026 10:19

Waldbrand mit starker Rauchentwicklung - Sundern / Hochsauerlandkreis
Waldbrand mit starker Rauchentwicklung nördlich von Sundern-Stemel und südlich von Arnsberg-Wennigloh. Durch die massive Rauchentwicklung erreichen die Leitstelle des Hochsauerlandkreises weiterhin zahlreiche Notrufe. Dieser Brand ist bekannt, die Feuerwehr ist im Einsatz. Rauchentwicklungen oder Brände andernorts oder falls Sie daran zweifeln, ob es sich bei Ihrer Feststellung tatsächlich um den bereits gemeldeten o.g. Waldbrand im Stadtgebiet Sundern handelt, rufen Sie auf jeden Fall den Notruf 112 an!
Leitstelle Hochsauerlandkreis Steinwiese 3 59872 Meschede
12.08.2026 16:42

Hitzewelle - Stadt und Landkreis Tübingen
Bis einschließlich Samstag, 15.08.2026 wird eine andauernde Hitzewelle erwartet.
Die hohen Temperaturen stellen insbesondere für Säuglinge und Kleinkinder, ältere sowie pflegebedürftige Menschen eine erhebliche Belastung dar.
Achten Sie auf schutzbedürftige Mitmenschen und unterstützen Sie diese während der Hitzewelle.
Stadt Tübingen, Feuerwehr
Integrierte Leitstelle Tübingen Steinlachwasen 26 72072 Tübingen
12.08.2026 10:53

Rauchentwicklung durch Waldbrand - Landkreis Vogtlandkreis
Es folgt eine Information des Vogtlandkreises in Sachsen:
Durch einen Waldbrand im südlichen Bereich der Stadt Plauen im Waldgebiet Schwarzes Holz kommt es zu einer starken
Rauchentwicklung. Eine Gefahr für die eigene Gesundheit
kann aktuell nicht ausgeschlossen werden.
Integrierte Regionalleitstelle Zwickau
12.08.2026 06:54

Rauchentwicklung durch Brand - Landkreis Vogtlandkreis
Es folgt eine Information des Vogtlandkreises in Sachsen:
Durch einen Waldbrand im südlichen Bereich der Stadt Plauen im Waldgebiet Schwarzes Holz kommt es zu einer starken
Rauchentwicklung. Eine Gefahr für die eigene Gesundheit
kann aktuell nicht ausgeschlossen werden.
Integrierte Regionalleitstelle Zwickau
12.08.2026 02:39

Wahrnehmbarer Brandgeruch und Rauch durch ausgedehnten Wald und Flächenbrand - Stadt und Landkreis Hof
Durch einen ausgedehnten Wald und Flächenbrand im Nachbarbundesland Sachsen, südlich von Plauen, ist durch die Windrichtung und Ausbreitung im benannten Warnbereich häufig Brandgeruch/Rauchgeruch wahrnehmbar. Eine konkrete Gefährdung durch Rauchgase in unserem Bereich besteht jedoch nicht !
Integrierte Leitstelle Hochfranken Alsenberg 4 95032 Hof
12.08.2026 00:52

Warnung vor hoher Waldbrandgefahr - Landkreis Rosenheim, Stadt Rosenheim und Landkreis Miesbach
In den kommenden Tagen herrscht sehr hohe Waldbrandgefahr.
Die Stadt und der Landkreis Rosenheim sowie der Landkreis Miesbach weisen darauf hin, dass daher gem. § 4 der VVB (Verordnung über die Verhütung von Bränden) ein Anzünden von Daxenfeuern bis zu einer Herabsetzung der amtlichen Gefahrenstufe verboten ist.
Ferner ist zu beachten, dass keine offenen Feuer in Wäldern erlaubt sind sowie bei offenem Feuer in der Nähe von Wäldern ein Sicherheitsabstand von mindestens 100 Meter einzuhalten ist. Zudem sind offene Feuerstätten ständig unter Aufsicht zu halten. Feuer und Glut müssen bei Verlassen der Feuerstätte erloschen sein. Ausflügler sollten überdies die Zufahrten zu den Wäldern freihalten und nur ausgewiesene Parkplätze benutzen. Grasflächen können sich durch heiße Katalysatoren entzünden.
Leitstellenbereich Rosenheim Wittelsbacherstraße 53 83022 Rosenheim
11.08.2026 15:16

Waldbrand im Bereich Nieder- und Oberrodenbach - Rodenbach
++ Die Feuerwehr ist derzeit mit Nachlöscharbeiten beschäftigt. Es besteht weiterhin erhebliche Gefahr durch stark geschädigte oder hohlgebrannte Bäume und Äste, die unvermittelt umstürzen können.++
Gemeindeverwaltung Rodenbach
Kreissausschuss des Main-Kinzig-Kreises Frankfurter Straße 34 63571 Gelnhausen
11.08.2026 08:30

Abkochgebot - Teile der Kernstadt Bad Krozingen
Amtliche Gefahreninformation des Landkreises Breisgau-Hochschwarzwald für die Gemeinde
Bad Krozingen
Gefahr durch Trinkwasserverunreinigung.
In Teilen von Bad Kozingen ist das Trinkwasser
mikrobiologisch verunreinigt und entspricht nicht den Anforderungen der Trinkwasserverordnung.
Das Trinkwasser muss abgekocht werden.
Eine Chlordesinfektion wird umgehend eingeleitet.
Betroffen ist das Gebiet innerhalb folgender Begrenzungen:
nördlicher Teil der Bundesbahnlinie, Bodelschwinghstraße, Belchenstraße, Münstertalbahnlinie,
Freiburger Straße inkl. McDonalds, Gewerbegebiet Krozinger Weg, Thermenallee bis Kreisel
Schlatt und K4939 bis zur B3 bzw. B3-Kreisel
Weitere Informationen finden Sie auch auf der Website der Stadt Bad Krozingen:
https://www.bad-krozingen.de/
Stadt Freiburg Eschholzstraße 118 79115 Freiburg
07.08.2026 13:13

Trinkwasser in den Ortsteilen Winnen und Nordeck muss abgekocht werden - Stadt Allendorf/Lda - Ortsteile Winnen und Nordeck
In Ortsteilen Winnen und Nordeck ist das Trinkwasser mikrobiologisch verunreinigt und entspricht nicht den Anforderungen der Trinkwasserverordnung. Das Trinkwasser muss abgekocht werden. Darauf weisen die Stadt Allendorf (Lumda) als Trinkwasserversorger und das Gesundheitsamt des Landkreises Gießen hin. Eine Chlordesinfektion wird umgehend eingeleitet.

Für die betroffenen Gebiete gilt: Leitungswasser darf nur abgekocht getrunken werden. Für die Zubereitung von Speisen, zum Zähneputzen und zum Reinigen offener Wunden ist ausschließlich abgekochtes Leitungswasser zu verwenden. Abkochen bedeutet: Das Leitungswasser muss einmal sprudelnd aufkochen.

Die Stadt Allendorf sowie die Stadtwerke Gießen arbeiten in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt bereits daran, die Kontamination zu beheben. Das Abkochgebot gilt bis auf Weiteres.

Aktuelle Informationen finden Sie unter www.allendorf-lda.de sowie www.stadtwerke-giessen.de
In Allendorf können unter der Telefonnummer 06407-9112-42 (Bauamt) weitere Auskünfte erteilt werden.
Das Gesundheitsamt bittet alle Betroffenen um Beachtung dieser Hinweise.
06407-9112-42
Zentrale Leitstelle Landkreis Gießen Riversplatz 1-9 35394 Gießen
04.08.2026 10:02

2.04 Verkeimtes Trinkwasser - Abkochanordnung für den Markt Obernzell - Markt Obernzell - Landkreis Passau
Aktualisierung 28.07.2026 - Teilweise Aufhebung:
Die vom Gesundheitsamt Passau am 08.07.2026 verfügte Abkochanordnung für die Trinkwasserversorgung Obernzell wird teilweise aufgehoben. Das Abkochgebot gilt ab sofort nur noch im Hauptort Obernzell (Kerngebiet) und im Ortsteil Erlau.
Für das weitere Gemeindegebiet kann die Abkochanordnung aufgehoben werden. Hier entsprechen die Messwerte wieder den Vorgaben der Trinkwasserverordnung.

Erstmeldung vom 08.07.2026:
Im Markt Obernzell ist die Trinkwasserversorgung durch fäkale Verunreinigungen beeinträchtigt. Betroffen ist das gesamte Gemeindegebiet Obernzell.
Bei Kontrolluntersuchungen durch das Gesundheitsamt wurden für das Ortsnetz des Marktes Obernzell Enterokokken (2 KBE/100 ml) nachgewiesen, der zulässige Höchstwert beträgt 0 KBE/100 ml). Dies deutet auf eine fäkale Verunreinigung des Trinkwassers hin. Betroffen ist das gesamte Versorgungsgebiet Obernzell.
Aus diesem Grund darf das Trinkwasser ab sofort nur in abgekochtem Zustand (z.B. Wasser einmal sprudelnd aufkochen und anschließend langsam über mindestens 10 Minuten abkühlen lassen) zum Trinken, zur Zubereitung von Speisen, zum Zähneputzen sowie zur Reinigung offener Wunden verwendet werden.
Weitere Informationen und Aktualisierungen folgen schnellst möglich! Bitte achten Sie auf die Veröffentlichungen in den Medien und im Internet.
Integrierte Leitstelle Passau Am Fernsehturm 6 94092 Passau
28.07.2026 09:01

Einrichtung von Schutzzonen zur Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) - Süd-westlicher Bereich des Landkreises Waldeck-Frankenberg
Informationen über die Afrikanische Schweinepest und der Schutzzonen finden Sie unter https://www.landkreis-waldeck-frankenberg.de/schweinepest/
Leitstelle Waldeck-Frankenberg Südring 2 34497 Korbach
04.03.2026 10:32

giftige Rauchwolke duch brennenden LKW mit Batterieschrott - Rastplatz Marienborn Süd
durch den Brand eines LKW, beladen mit Batterien, zoieht eine Rauchwolke in Rtg Westen
Feuerwehr und Rettungsleitstelle Helmstedt Dieselstrasse 24 38440 Wolfsburg
26.09.2025 04:14

Sirenentest der Städte Weinheim, Hemsbach und der Gemeinde Laudenbach - Weinheim, Hemsbach, Laudenbach
Sirenentest in den Städten Weinheim, Hemsbach und der Gemeinde Laudenbach.
In den Städten Weinheim, Hemsbach und der Gemeinde Laudenbach ein Sirenentest durchgeführt. Es besteht keine Gefahr und es ist keine Handlung erforderlich!
Freiwillige Feuerwehr Weinheim / Freiwillige Feuerwehr Hemsbach / Freiwillige Feuerwehr Laudenbach
Innenministerium Baden-Württemberg durch Auslösestelle Lagezentrum der Landesregierung Willy-Brandt-
11.07.2025 18:08


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Neues Forschungsprojekt mit der Universität Bayreuth

Waldbrandbekämpfung durch Künstliche Intelligenz

Künstliche Intelligenz soll es schon bald ermöglichen, Waldbrandgefahren früher als bisher zu erkennen und Waldbrände effektiver zu bekämpfen. Dies ist das Ziel des Verbundprojekts „KI-basierte Waldüberwachung – Künstliche Intelligenz zur Früh-Detektion von Waldbrand-Ereignissen (KIWA)“, an dem die Universität Bayreuth mit ihren Forschungskompetenzen in der Biogeografie und der Störungsökologie beteiligt ist. Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) fördert das Vorhaben für die nächsten zwei Jahre mit rund 1,8 Millionen Euro.

Das Verbundprojekt KIWA zielt darauf ab, neueste Technologien wie Künstliche Intelligenz, Drohnen und Entscheidungsunterstützungssysteme kombiniert einzusetzen, damit mögliche Waldbrandrisiken identifiziert und frühzeitig Maßnahmen zur Prävention ergriffen werden können. Aktuelle Lageeinschätzungen und -vorhersagen sollen den Feuerwehren und dem Katastrophenschutz im Brandfall eine schnellere und effektivere Einsatzplanung ermöglichen. Auf diese Weise werden die Projektergebnisse dazu beitragen, die Gesellschaft von hohen Kosten zu entlasten, die alljährlich durch Waldbrände entstehen. Zugleich verfolgt KIWA ein klimapolitisches Ziel: Die Vermeidung oder rasche Bekämpfung von Waldbränden hilft dabei, die Funktion des Waldes als CO₂-Speicher zu erhalten und den Ausstoß brandbedingter CO₂-Emissionen zu verringern.

Seitens der Universität Bayreuth werden Prof. Dr. Carl Beierkuhnlein und Prof. Dr. Anke Jentsch ihre Kompetenzen auf den Gebieten der Biogeografie und der Störungsökologie in das Projekt einbringen. Dadurch ist gewährleistet, dass die anwendungsbezogenen Arbeiten auf den neuesten Erkenntnissen über die jeweils relevanten ökologischen, klimatischen und agroforstwissenschaftlichen Zusammenhänge basieren. Dabei müssen bewährte wissenschaftliche Mess- und Auswertungsverfahren den spezifischen Aufgaben im Bereich der Waldbrandverhütung- und bekämpfung optimal angepasst werden. „Von zentraler Bedeutung für unsere Arbeiten wird die Gewinnung und Analyse von Bilddaten sein, damit Gebiete, die durch Wald- und Flächenbrände gefährdet sind, identifiziert und überwacht werden können. Drohnen – wir bezeichnen sie in der Forschung als Unmanned Aerial Systems – und Satelliten werden Fernerkundungsdaten sammeln und die Kartierungen unterstützen“, sagt Beierkuhnlein und fügt hinzu: „Schon heute ist klar, dass sich die bisher üblichen Muster von Wald- und Flächenbränden unter dem Einfluss des Klimawandels erheblich verändern, sodass herkömmliche Methoden der Risikobewertung künftig weniger effektiv sind. Umso wichtiger ist es, neueste digitale Technologien verstärkt auch in diesem Bereich zu nutzen.“

Künstliche Intelligenz wird bei der Auswertung der von Drohnen und Satelliten übermittelten Daten eine wichtige Rolle spielen: Es sollen Muster und Trends identifiziert werden, die auf ein Brandrisiko oder ein mögliches Brandereignis hinweisen. Die in Echtzeit ausgewerteten Daten werden direkt an alle für die Verhütung oder Bekämpfung von Bränden zuständigen Institutionen, beispielsweise an die lokalen Feuerwehren und an Katastrophenstäbe, weitergeleitet. Sie werden dabei auch mit aktuellen Wetter- und Klimadaten verknüpft, sodass die jeweilige Situation richtig eingeschätzt wird und Gegenmaßnahmen ergriffen werden können. Hierbei sollen moderne Entscheidungsunterstützungssysteme zum Einsatz kommen, welche die nötigen Risikobewertungen und die Identifikation wirksamer Maßnahmen beschleunigen können.

Zusammen mit der Universität Bayreuth arbeiten die folgenden Einrichtungen im Projekt KIWA mit: die [ui!] Urban Mobility Innovations in Zusammenarbeit mit der Quantum-Systems GmbH, die Technische Hochschule Deggendorf sowie die Staatliche Feuerwehrschule Würzburg als assoziierter Partner. Konsortialführer ist die Urban Mobility Innovations (B2M Software GmbH). „Dieser ungewöhnliche Verbund vereint alle Kompetenzen, die in einem ambitionierten Projekt wie KIWA zusammenwirken müssen: Expertise für Datenanalyse, Künstliche Intelligenz und Datenplattformen, technische und ökonomische Kompetenzen bei der Entwicklung unbemannter High-tech-Luftfahrtsysteme, praktische Erfahrungen mit der Verhütung und Bekämpfung von Wald- und Flächenbränden sowie wissenschaftliche Expertise hinsichtlich der jeweils relevanten Erkenntnisse aus der Grundlagen- oder Anwendungsforschung,“ sagt Beierkuhnlein.

Hintergrund:

Aktuelle Studien schätzen, dass Waldbrände für etwa fünf bis zehn Prozent der weltweiten CO₂-Emissionen verantwortlich sind und den Klimawandel beschleunigen. Die Weltorganisation für Meteorologie (WMO) berichtete im Rahmen des Weltwirtschaftsforums 2023 in Davos, dass die durchschnittlichen jährlichen weltweiten Kosten von Waldbränden in den letzten Jahren stark gestiegen sind und mittlerweile mehr als 50 Milliarden US-Dollar betragen. Zudem wurde festgestellt, dass allein durch Waldbrände im Jahr 2021 mehr als 6.400 Megatonnen CO₂ in die Atmosphäre freigesetzt wurden und bis 2050 ein enormer Anstieg extremer Brände weltweit zu erwarten sei.



Universität Bayreuth
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