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Vorübergehende Änderung der Trinkwasserqualität: Sicherheitschlorung wurde begonnen, Abkochgebot besteht derzeit weiterhin.
Am 28. Oktober startete die Sicherheitschlorung des Trinkwassers in Gersthofen mit seinen Ortsteilen und dem Gablinger Ortsteil Holzhausen. Aktuell kann der Chlorgehalt im gesamten Versorgungsnetz noch nicht konstant nachgewiesen werden (Stand 10. Dezember 2019), weshalb das Abkochgebot noch nicht aufgehoben werden kann. Häufige Fragen und Antworten zum Thema „Chloren“ finden sie auf der Homepage der Stadt Gersthofen unter www.gersthofen.de
Beim Abkochen muss das Wasser einmalig sprudelnd aufkochen und dann langsam über mindestens 10 Minuten abkühlen. Die Verwendung eines Wasserkochers ist aus praktischen Gründen zu empfehlen. Für die Zubereitung von Nahrung, zum Zähneputzen und zum Reinigen offener Wunden soll ausschließlich abgekochtes Leitungswasser verwendet werden. Für Toilettenspülungen und andere Zwecke kann nicht abgekochtes Leitungswasser ohne Einschränkungen genutzt werden.
Die Stadtverwaltung informiert alle Bürgerinnen und Bürger stetig über neue Entwicklungen. Über das Radio, die Tagespresse und die Webseite (www.gersthofen.de) werden weitere Informationen veröffentlicht. Falls Bürgerinnen und Bürger weitere Fragen haben, ist die „Servicehotline Wasser“ unter 0821/2491-333 erreichbar. - 0821/2491-333
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13.12.2019 12:16


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Zivilschutz:

Suche nach gerechter Lösung Verhandlungen für Ausrüstung Thema beim 9. Berliner Abend des DFV

"Lassen Sie uns so verhandeln, dass wir dem Ehrenamt, der Feuerwehr in der Zukunft und den Finanzen gerecht werden", erklärte Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière, MdB, beim 9. Berliner Abend der deutschen Feuerwehren in Berlin zum brandheißen Thema der finanziellen Beteiligung des Bundes am Zivilschutz. Mehr als 140 Bundestagsabgeordnete und 400 Gäste aus Feuerwehren, Verwaltung und Verbänden nutzten die Gesprächsplattform des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV) in der Regierungsfeuerwache Berlin-Tiergarten. 

Beim 9. Berliner Abend der deutschen Feuerwehren (von links): Wilfried GRÄFLING, Landesbranddirektor Berlin, Joachim HERRMANN, Bayerischer Staatsminister des Innern, für Bau und Verkehr, Thomas de MAIZIÈRE, Bundesminister des Innern, und Hans-Peter KRÖGER, Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes, verbinden symbolisch Verband, Bund, Länder und Kommunen.

Die Fahrzeugbeschaffungen für den Zivilschutz stehen aktuell zur Debatte. Der bayerische Staatsminister des Innern, Joachim Herrmann, MdL, wies auf den Beitrag hin, den die Feuerwehren in Deutschland für die Sicherheit leisteten: "Wir müssen als Länder und Bund zumindest für eine ordentliche Sachausstattung sorgen." "In Zivil- und Katastrophenschutz können wir uns keine Lücken leisten; hier haben wir eine gemeinsame Verantwortung", wandte sich Herrmann an die Bundestagsabgeordneten.

Im Kern geht es um die fortlaufende Erneuerung der rund 1.400 Löschfahrzeuge und Schlauchwagen im Zivilschutz. "Das kann nur funktionieren, wenn Bund, Länder und Gemeinden an einem Strang ziehen, appellierte DFV-Präsident Hans-Peter Kröger. Er wandte sich persönlich an den Bundesinnenminister: "30.000 Feuerwehrmänner und -frauen setzen auf Sie - enttäuschen Sie uns nicht!" DFV-Beiratsvorsitzende Claudia Crawford rief dazu auf, einen tragfähigen Kompromiss zu finden.

Die kommunalen Feuerwehren sind mit 1,02 Millionen ehrenamtlichen Einsatzkräften die Basis des durch die Länder finanzierten Katastrophenschutzes sowie des erweiterten Katastrophenschutzes im Zivilschutz, für den der Bund verantwortlich zeichnet.

50 Jahre Deutsche Jugendfeuerwehr: Nachwuchs mit Zukunft

Ein weiterer Schwerpunkt des 9. Berliner Abends war der 50. Geburtstag der Deutschen Jugendfeuerwehr (DJF). "Jugendfeuerwehr ist viel mehr als reine Nachwuchsförderung - hier werden tagtäglich wirkliche Solidarität und Vielfalt gelebt. Die Deutsche Jugendfeuerwehr ist wichtig für eine lebendige Demokratie", lobte Caren Marks, Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. In der DJF sind die Jugendfeuerwehren Deutschlands mit mehr als 245.000 Mädchen und Jungen im Alter zwischen acht und 18 Jahren organisiert.

Wilfried Gräfling, Landesbranddirektor der Berliner Feuerwehr, freute sich als Hausherr über die anhaltend hohe Resonanz der etablierten Gesprächsplattform. Er warb dafür, die Voraussetzungen zu schaffen, damit sich junge Menschen im Zivil- und Katastrophenschutz engagieren: "Im Wettbewerb um die Besten spielt die Attraktivität des Ehrenamts und der Berufsfeuerwehr eine wichtige Rolle."

Der 9. Berliner Abend wurde mit freundlicher Unterstützung von Mercedes-Benz, T-Mobile und der Berliner Feuerwehr durchgeführt. 



Deutscher Feuerwehrverband e. V. (DFV)
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