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Entwarnung: Probealarm im Saalekreis - Warnung der Bevölkerung ab 15:30 Uhr
Dies ist die Entwarnung zur Warnung "Probealarm im Saalekreis - Warnung der Bevölkerung ab 15:30 Uhr" vom 19.06.2019 12:00:02 gesendet durch LS Saalekreis vS/E, (DEU, ST, Merseburg ). Die Warnung ist aufgehoben.
Achtung: Probealarm. Es sind keine Handlungen erforderlich!
Heute werden ab 15:30 Uhr im gesamten Kreisgebiet des Landkreises Saalekreis alle Sirenen einen Probealarm abgeben. Er dient neben der Überprüfung der technischen Funktionsfähigkeit vor allem dazu, an die Bedeutung des Signals „Warnung der Bevölkerung“ zu erinnern. Es handelt sich dabei um einen auf- und abschwellenden Heulton, der eine Minute lang ertönt und bspw. vor großen Schadenslagen warnt. In einem Ernstfall ist die Bevölkerung angehalten, sich über die amtlichen Gefahrendurchsagen zu informieren sowie Fenster und Türen zu schließen.
Achtung: Probealarm. Es sind keine Handlungen erforderlich!
Integrierte Leitstelle Saalekreis
19.06.2019 15:47


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Feuerwehrfahrzeuge

Arnsberger Feuerwehr erhält zusätzliches Einsatzfahrzeug für den kommunalen Katastrophenschutz

Seit einigen Wochen kann sich die Feuerwehr der Stadt Arnsberg über ein weiteres Einsatzfahrzeug freuen. Der Fuhrpark des Löschzugs Oeventrop wird durch einen Gerätewagen Logistik ergänzt, welcher nun im Rahmen einer Feierstunde vom Leiter der Feuerwehr, Bernd Löhr, an den Leiter des Basislöschzuges 3, Markus Heinemann, übergeben und somit offiziell in Dienst gestellt wurde. Bei dem Fahrzeug handelt es sich um einen Mercedes Benz vom Typ Unimog U 1300 L aus Beständen der Bundeswehr. Durch persönliche Kontakte erfuhr die Arnsberger Feuerwehr von der Möglichkeit, überschüssiges Material kostenlos aus den Beständen der Bundeswehr für den Katastrophenschutz zu bekommen. Auf schriftlichen Antrag erhielt die Stadt Arnsberg dann binnen kurzer Zeit eine positive Rückmeldung seitens der Bundeswehr. 

Seit Ende der 1970'er Jahre wurden durch die Bundeswehr rund 18.000 Fahrzeuge des sogenannten "Lkw 2t" beschafft. Dieses, nun bei der Arnsberger Feuerwehr in Dienst befindliche Fahrzeug, war während seiner Dienstzeit bei der Bundeswehr als Transporter beim Stabs-/Fernmeldebataillon 5 im Führungsunterstützungsbataillon 283 in Lahnstein in Rheinland-Pfalz im Einsatz. Nach der Abholung aus dem Materiallager in Karlsruhe wurde das Fahrzeug in Arnsberg nun im bekannten Feuerwehrrot lackiert, die Ladefläche wurde mit einer Plane ausgestattet und eine Sondersignalanlage verbaut.

Der Gerätewagen wird seitens der Arnsberger Feuerwehr nun vorrangig als logistische Transportkomponente eingesetzt. Verzurr- und Fixierpunkte auf dem Pritschenboden sowie die abnehmbaren Stahlbordwände machen den Unimog flexibel einsetzbar. Darüber hinaus eignet sich dieses Fahrzeug auch durch seine hohe Bodenfreiheit und seine große Watfähigkeit besonders für Hochwassereinsätze, um dort beispielsweise überflutete Straßen befahren zu können. Die äußerst geländegängige Bauweise erleichtert zukünftig auch die Einsätze bei stark verschneiten Straßen oder im unwegsamen Gelände der weitläufigen Waldgebiete der Stadt Arnsberg. So wurde kürzlich bei einer Übung in Verbindung mit dem Landesbetrieb Wald und Holz der sogenannte Forstnotruf für Waldarbeiter in Oeventrop getestet. Der geländegängige Gerätewagen schlug sich hervorragend und konnte seine Vorteile gegenüber herkömmlichen Feuerwehrfahrzeugen in schwer zugänglichen Waldgebieten ausspielen.

Die Arnsberger Feuerwehr bedankt sich bei der Bundeswehr für die zügige und unbürokratische Übereignung des Fahrzeugs. "Die Sicherheit in unserer Stadt konnte durch die Indienststellung dieses Fahrzeugs erneut verbessert werden. Eine wohl überlegte Ergänzung für unsere Feuerwehr, die hiermit für extreme Situationen noch besser aufgestellt ist. Ich danke allen Beteiligten, die bei der unkomplizierten Realisierung mitgewirkt haben", so Wehrführer Löhr.

Technische Daten des GW Log 1 Motorleistung: 130 PS Antrieb: Allrad 4x4 Höchstgeschwindigkeit: 80 km/h zulässige Gesamtmasse: 7.500 kg Nutzlast: 2.250 kg Watfähigkeit: 1,20 m Bodenfreiheit: 44 cm 



Feuerwehr Arnsberg / StBI Bernd Löhr, Leiter der Feuerwehr
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