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Vorübergehende Änderung der Trinkwasserqualität: Sicherheitschlorung wurde begonnen, Abkochgebot besteht derzeit weiterhin.
Am 28. Oktober startete die Sicherheitschlorung des Trinkwassers in Gersthofen mit seinen Ortsteilen und dem Gablinger Ortsteil Holzhausen. Aktuell kann der Chlorgehalt im gesamten Versorgungsnetz noch nicht konstant nachgewiesen werden (Stand 10. Dezember 2019), weshalb das Abkochgebot noch nicht aufgehoben werden kann. Häufige Fragen und Antworten zum Thema „Chloren“ finden sie auf der Homepage der Stadt Gersthofen unter www.gersthofen.de
Beim Abkochen muss das Wasser einmalig sprudelnd aufkochen und dann langsam über mindestens 10 Minuten abkühlen. Die Verwendung eines Wasserkochers ist aus praktischen Gründen zu empfehlen. Für die Zubereitung von Nahrung, zum Zähneputzen und zum Reinigen offener Wunden soll ausschließlich abgekochtes Leitungswasser verwendet werden. Für Toilettenspülungen und andere Zwecke kann nicht abgekochtes Leitungswasser ohne Einschränkungen genutzt werden.
Die Stadtverwaltung informiert alle Bürgerinnen und Bürger stetig über neue Entwicklungen. Über das Radio, die Tagespresse und die Webseite (www.gersthofen.de) werden weitere Informationen veröffentlicht. Falls Bürgerinnen und Bürger weitere Fragen haben, ist die „Servicehotline Wasser“ unter 0821/2491-333 erreichbar. - 0821/2491-333
Integrierte Leitstelle Augsburg
13.12.2019 12:16


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RETTmobil

Weltpremiere auf der RETTmobil 2016: Unimog-Kärcher Futuretech Wasseraufbereitungssystem

  • Mercedes-Benz Special Trucks und Kärcher Futuretech entwickeln gemeinsam transportables Wasserversorgungssystem
  • Hochgeländegängiger „Trinkwasser-Unimog“ stellt Wasserversorgung in schwer erreichbaren Gebieten sicher
  • Kapazität bis 360 000 Liter Trinkwasser für 50 000 Menschen pro Tag

Auf der Messe RETTmobil, der europäischen Leitmesse für Rettung und Mobilität, feiern Mercedes-Benz Special Trucks und Kärcher Futuretech die Weltpremiere ihrer Kooperation zur verbesserten Trinkwasserversorgung in Katastrophengebieten: Mit dem geländegängigen „Trinkwasser-Unimog“ lässt sich der Transport hocheffizienter Wasseraufbereitungsanlagen in schwer erreichbare Gebiete sicherstellen.

In Katastrophenfällen und in Krisenregionen ist die schnelle Versorgung von Bedürftigen mit Trinkwasser eine der wichtigsten Aufgaben. Wo reguläre Versorgungswege zerstört sind, müssen alternative und schnell einsatzbereite Transportlösungen gefunden werden. Mercedes-Benz Special Trucks, der Hersteller des legendären Unimogs, und Kärcher Futuretech, Spezialist für mobile Versorgungsanlagen, haben deshalb einen hochgeländegängigen „Trinkwasser-Unimog“ entwickelt. Damit lassen sich bis zu drei autonome Trinkwasserversorgungssysteme an verschiedene Orte in schwer zugänglichem Gelände transportieren. Das Abladen der Systeme vor Ort übernimmt zeitsparend ein hydraulisch betriebener Kran. Sobald der "Trinkwasser-Unimog" entladen ist, dient seine Ladefläche zur Lagerung eines Kissentanks mit einer Kapazität von 5000 Litern. In den Kissentank wird das produzierte Trinkwasser durch eine im Unimog integrierte Hochleistungspumpe gepumpt und anschließend auch in schwierigem Gelände an die notleidende Bevölkerung verteilt.


 
Erzeugung von 360 000 Liter Trinkwasser pro Tag

Kernstück der auf dem „Trinkwasser-Unimog“ transportierten Systeme ist jeweils die Wasseraufbereitungsanlage WTC 5000 UF von Kärcher Futuretech. Betrieben durch ihren jeweils mitgelieferten Stromgenerator kann sie bis zu 5000 Liter Trinkwasser pro Stunde produzieren. Sie erzeugt mittels Ultrafiltration aus nahezu jeder natürlichen Rohwasserquelle partikelfreies Trinkwasser, das sowohl mikrobiell als auch viral sicher eingestuft wird und nach internationalen Normen (FDA, DVGW W 270) zugelassen ist. Die Tagesleistung der drei WTC 5000 UF zusammen liegen bei 360 000 Liter pro Tag, das entspricht nach den Standards der World Health Organization (WHO) einer Versorgung von bis zum 50 000 Bedürftigen.



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