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Warnmeldungen
Starke Rauchentwicklung durch Großbrand - Lingen (Ems)
Die Feuerwehr- & Rettungsleitstelle Ems - Vechte warnt:
Durch einen Großbrand im Bereich Lingen kommt es zu einer starken Rauchentwicklung.
Die Feuerwehr ist bereits im Einsatz und nimmt Messungen im Umfeld der Einsatzstelle vor.
Leitstelle Ems-Vechte - Landkreis Emsland Ordeniederung 1 49716 Meppen
12.08.2026 06:25

Entwarnung: Rauchgasausbreitung - Landeshauptstadt Hannover
Dies ist die Entwarnung zur Warnung "Rauchgasausbreitung - Landeshauptstadt Hannover" vom 12.08.2026 02:52:10 gesendet durch Regionsleitstelle Hannover für Rettungsdienst, Brand- und Katastrophenschutz. Die Warnung ist aufgehoben.
Die Gefahr ist vorüber. Alle Handlungsempfehlungen sind aufgehoben.
Regionsleitstelle Hannover für Rettungsdienst, Brand- und Katastrophenschutz
12.08.2026 04:19

Rauchentwicklung durch Brand - Landkreis Vogtlandkreis
Es folgt eine Information des Vogtlandkreises in Sachsen:
Durch einen Waldbrand im südlichen Bereich der Stadt Plauen im Waldgebiet Schwarzes Holz kommt es zu einer starken
Rauchentwicklung. Eine Gefahr für die eigene Gesundheit
kann aktuell nicht ausgeschlossen werden.
Integrierte Regionalleitstelle Zwickau
12.08.2026 02:39

Wahrnehmbarer Brandgeruch und Rauch durch ausgedehnten Wald und Flächenbrand - Stadt und Landkreis Hof
Durch einen ausgedehnten Wald und Flächenbrand im Nachbarbundesland Sachsen, südlich von Plauen, ist durch die Windrichtung und Ausbreitung im benannten Warnbereich häufig Brandgeruch/Rauchgeruch wahrnehmbar. Eine konkrete Gefährdung durch Rauchgase in unserem Bereich besteht jedoch nicht !
Integrierte Leitstelle Hochfranken Alsenberg 4 95032 Hof
12.08.2026 00:52

Waldbrand in Zell und Steinach - Zell a.H.
Die Gemeinden Steinach und Zell a.H.
In Biberach und Zell a.H. isind Waldbrände entstanden.
Die Feuerwehr ist bereits im Einsatz.
Meiden Sie das betroffene Gebiet.
Halten Sie die Zufahrten zur Einsatzstelle frei.
Integrierte Leitstelle Ortenau Am Kestendamm 4 77652 Offenburg
11.08.2026 16:55

Warnung vor hoher Waldbrandgefahr - Landkreis Rosenheim, Stadt Rosenheim und Landkreis Miesbach
In den kommenden Tagen herrscht sehr hohe Waldbrandgefahr.
Die Stadt und der Landkreis Rosenheim sowie der Landkreis Miesbach weisen darauf hin, dass daher gem. § 4 der VVB (Verordnung über die Verhütung von Bränden) ein Anzünden von Daxenfeuern bis zu einer Herabsetzung der amtlichen Gefahrenstufe verboten ist.
Ferner ist zu beachten, dass keine offenen Feuer in Wäldern erlaubt sind sowie bei offenem Feuer in der Nähe von Wäldern ein Sicherheitsabstand von mindestens 100 Meter einzuhalten ist. Zudem sind offene Feuerstätten ständig unter Aufsicht zu halten. Feuer und Glut müssen bei Verlassen der Feuerstätte erloschen sein. Ausflügler sollten überdies die Zufahrten zu den Wäldern freihalten und nur ausgewiesene Parkplätze benutzen. Grasflächen können sich durch heiße Katalysatoren entzünden.
Leitstellenbereich Rosenheim Wittelsbacherstraße 53 83022 Rosenheim
11.08.2026 15:16

Waldbrand im Bereich Nieder- und Oberrodenbach - Rodenbach
++ Die Feuerwehr ist derzeit mit Nachlöscharbeiten beschäftigt. Es besteht weiterhin erhebliche Gefahr durch stark geschädigte oder hohlgebrannte Bäume und Äste, die unvermittelt umstürzen können.++
Gemeindeverwaltung Rodenbach
Kreissausschuss des Main-Kinzig-Kreises Frankfurter Straße 34 63571 Gelnhausen
11.08.2026 08:30

Abkochgebot - Teile der Kernstadt Bad Krozingen
Amtliche Gefahreninformation des Landkreises Breisgau-Hochschwarzwald für die Gemeinde
Bad Krozingen
Gefahr durch Trinkwasserverunreinigung.
In Teilen von Bad Kozingen ist das Trinkwasser
mikrobiologisch verunreinigt und entspricht nicht den Anforderungen der Trinkwasserverordnung.
Das Trinkwasser muss abgekocht werden.
Eine Chlordesinfektion wird umgehend eingeleitet.
Betroffen ist das Gebiet innerhalb folgender Begrenzungen:
nördlicher Teil der Bundesbahnlinie, Bodelschwinghstraße, Belchenstraße, Münstertalbahnlinie,
Freiburger Straße inkl. McDonalds, Gewerbegebiet Krozinger Weg, Thermenallee bis Kreisel
Schlatt und K4939 bis zur B3 bzw. B3-Kreisel
Weitere Informationen finden Sie auch auf der Website der Stadt Bad Krozingen:
https://www.bad-krozingen.de/
Stadt Freiburg Eschholzstraße 118 79115 Freiburg
07.08.2026 13:13

Trinkwasser in den Ortsteilen Winnen und Nordeck muss abgekocht werden - Stadt Allendorf/Lda - Ortsteile Winnen und Nordeck
In Ortsteilen Winnen und Nordeck ist das Trinkwasser mikrobiologisch verunreinigt und entspricht nicht den Anforderungen der Trinkwasserverordnung. Das Trinkwasser muss abgekocht werden. Darauf weisen die Stadt Allendorf (Lumda) als Trinkwasserversorger und das Gesundheitsamt des Landkreises Gießen hin. Eine Chlordesinfektion wird umgehend eingeleitet.

Für die betroffenen Gebiete gilt: Leitungswasser darf nur abgekocht getrunken werden. Für die Zubereitung von Speisen, zum Zähneputzen und zum Reinigen offener Wunden ist ausschließlich abgekochtes Leitungswasser zu verwenden. Abkochen bedeutet: Das Leitungswasser muss einmal sprudelnd aufkochen.

Die Stadt Allendorf sowie die Stadtwerke Gießen arbeiten in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt bereits daran, die Kontamination zu beheben. Das Abkochgebot gilt bis auf Weiteres.

Aktuelle Informationen finden Sie unter www.allendorf-lda.de sowie www.stadtwerke-giessen.de
In Allendorf können unter der Telefonnummer 06407-9112-42 (Bauamt) weitere Auskünfte erteilt werden.
Das Gesundheitsamt bittet alle Betroffenen um Beachtung dieser Hinweise.
06407-9112-42
Zentrale Leitstelle Landkreis Gießen Riversplatz 1-9 35394 Gießen
04.08.2026 10:02

2.04 Verkeimtes Trinkwasser - Abkochanordnung für den Markt Obernzell - Markt Obernzell - Landkreis Passau
Aktualisierung 28.07.2026 - Teilweise Aufhebung:
Die vom Gesundheitsamt Passau am 08.07.2026 verfügte Abkochanordnung für die Trinkwasserversorgung Obernzell wird teilweise aufgehoben. Das Abkochgebot gilt ab sofort nur noch im Hauptort Obernzell (Kerngebiet) und im Ortsteil Erlau.
Für das weitere Gemeindegebiet kann die Abkochanordnung aufgehoben werden. Hier entsprechen die Messwerte wieder den Vorgaben der Trinkwasserverordnung.

Erstmeldung vom 08.07.2026:
Im Markt Obernzell ist die Trinkwasserversorgung durch fäkale Verunreinigungen beeinträchtigt. Betroffen ist das gesamte Gemeindegebiet Obernzell.
Bei Kontrolluntersuchungen durch das Gesundheitsamt wurden für das Ortsnetz des Marktes Obernzell Enterokokken (2 KBE/100 ml) nachgewiesen, der zulässige Höchstwert beträgt 0 KBE/100 ml). Dies deutet auf eine fäkale Verunreinigung des Trinkwassers hin. Betroffen ist das gesamte Versorgungsgebiet Obernzell.
Aus diesem Grund darf das Trinkwasser ab sofort nur in abgekochtem Zustand (z.B. Wasser einmal sprudelnd aufkochen und anschließend langsam über mindestens 10 Minuten abkühlen lassen) zum Trinken, zur Zubereitung von Speisen, zum Zähneputzen sowie zur Reinigung offener Wunden verwendet werden.
Weitere Informationen und Aktualisierungen folgen schnellst möglich! Bitte achten Sie auf die Veröffentlichungen in den Medien und im Internet.
Integrierte Leitstelle Passau Am Fernsehturm 6 94092 Passau
28.07.2026 09:01

Einrichtung von Schutzzonen zur Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) - Süd-westlicher Bereich des Landkreises Waldeck-Frankenberg
Informationen über die Afrikanische Schweinepest und der Schutzzonen finden Sie unter https://www.landkreis-waldeck-frankenberg.de/schweinepest/
Leitstelle Waldeck-Frankenberg Südring 2 34497 Korbach
04.03.2026 10:32

giftige Rauchwolke duch brennenden LKW mit Batterieschrott - Rastplatz Marienborn Süd
durch den Brand eines LKW, beladen mit Batterien, zoieht eine Rauchwolke in Rtg Westen
Feuerwehr und Rettungsleitstelle Helmstedt Dieselstrasse 24 38440 Wolfsburg
26.09.2025 04:14

Sirenentest der Städte Weinheim, Hemsbach und der Gemeinde Laudenbach - Weinheim, Hemsbach, Laudenbach
Sirenentest in den Städten Weinheim, Hemsbach und der Gemeinde Laudenbach.
In den Städten Weinheim, Hemsbach und der Gemeinde Laudenbach ein Sirenentest durchgeführt. Es besteht keine Gefahr und es ist keine Handlung erforderlich!
Freiwillige Feuerwehr Weinheim / Freiwillige Feuerwehr Hemsbach / Freiwillige Feuerwehr Laudenbach
Innenministerium Baden-Württemberg durch Auslösestelle Lagezentrum der Landesregierung Willy-Brandt-
11.07.2025 18:08


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Waldbrand

Erster erfolgreicher Einsatz eines Löschflugzeuges in Deutschland

Das erste in Deutschland stationierte Löschflugzeug hatte seinen ersten Einsatz: Am vergangenen Mittwoch (31. Mai 2023) um 21.15 Uhr forderte der Landkreis Teltow-Fläming das Löschflugzeug vom Typ Dromader M18 B zur Bekämpfung eines Waldbrandes auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz in der Nähe der Ortschaft Felgentreu an. Bereits fünf Minuten später lag die Freigabe des Landkreis Harz vor, das Löschflugzeug zur Waldbrandbekämpfung nach Brandenburg zu entsenden. 

Der Landkreis Harz hatte sich als erste Kommune in Deutschland entschlossen, ein solches Flugzeug für die Brandbekämpfung vorzuhalten. Bei einer entsprechenden Ausschreibung hatte sich die Firma MZL aus Polen unter Mitwirkung der DLFR (Deutsche Löschflugzeug Rettungsstaffel), die die Einsätze koordiniert, beteiligt und mit ihrem Konzept durchgesetzt. Die DLFR hatte sich bereits seit Jahren für den Einsatz von Löschflugzeugen auch in Deutschland stark gemacht. In vielen Ländern Europas – vor allem in Südeuropa – ist die Brandbekämpfung aus der Luft mit dem Flugzeug bereits Standard. Deutschland setzte bislang ausschließlich auf Hubschrauber mit Löschwasser-Außenbehältern. Mit den Löschflugzeugen steht damit eine sofort verfügbare, effektive und kostengünstige Ergänzung zur Verfügung.

Nach der Anforderung am vergangenen Mittwoch begann am Donnerstag um 8.00 Uhr eine schnelle Einweisung „Flughelfer Löschflugzeug“ durch die DLFR für die lokale Feuerwehr zur Befüllung des Löschflugzeugs mit Löschwasser auf dem Flugplatz Schönhagen. Kurz darauf startete das Löschflugzeug mit der Brandbekämpfung. Damit hatte die „Einsatzleitstelle Luft“ der DLFR, die alle Luftfahrzeuge im Einsatzgebiet koordiniert, ihren ersten Einsatz bei einem Waldbrand. Im Laufe des Donnerstagvormittags forderte die Einsatzleitung der Feuerwehr weitere Unterstützung aus der Luft an. 

Für Deutschland steht aktuell nur das eine Löschflugzeug im Landkreis Harz zur Verfügung, ein Reserveflugzeug wird an einem Flughafen in Polen nah der deutschen Grenze bereitgehalten. Auch dieses in Reserve gehaltene Löschflugzeug wurde alarmiert und traf noch am Donnerstagabend auf dem Flugplatz Schönhagen ein. 

Die Löschflugzeuge werden betrieben von der Firma MZL, Mieleckie Zaklady Lotnitcze aus Polen, die im März 2023 die Ausschreibung des Landkreises Harz zur Stationierung eines Löschflugzeuges gewonnen hatte. Einsätze und Übungen der Löschflugzeuge von MZL werden in Deutschland von der DLFR koordiniert. MZL betreibt 25 Löschflugzeuge vom Typ Dromader M18B, die alle während der Waldbrandsaison unter Vertrag stehen.

Ein Hubschrauber der Bundespolizei nahm vergangene Donnerstag gegen 17.00 Uhr ebenfalls die Brandbekämpfung auf. Ab diesem Zeitpunkt waren das Löschflugzeug und der Hubschrauber zeitgleich bis zum Einbruch der Dunkelheit im Einsatz. Die Zusammenarbeit zwischen Hubschrauber und Löschflugzeug funktionierte sehr gut.

Der Helikopter vom Typ Superpuma war mit einem sogenannten Bambi Bucket ausgestattet. Die Wasserentnahme des Hubschraubers erfolgte aus einer in der Nähe gelegenen ehemaligen Panzerwaschanlage. 

Beide Luftfahrzeuge warfen pro Drop etwa 2000 Liter Wasser auf die Feuerstellen. Die Effektivität der Wasserabwürfe auf das Feuer von Hubschrauber und Löschflugzeug waren in Bezug auf die Löschwirkung gleich gut. 

Die Umlaufgeschwindigkeit zwischen den einzelnen Drops betrug für das Löschflugzeug etwa 15 Minuten, der Hubschrauber benötigte für einen Umlauf etwa fünf Minuten. Wäre der Betrieb der Löschflugzeuge vom ehemaligen Militärflugplatz „Altes Lager“ aus erfolgt, hätte die Umlaufgeschwindigkeit der Löschflugzeuge ebenfalls nur etwa fünf Minuten betragen. Dies war aus rechtlichen Gründen bei diesem Einsatz nicht möglich.

Am Freitagmorgen (1. Juni 2023) nahmen beide Löschflugzeuge die Arbeit wieder auf. Gegen 13.00 Uhr hatten die Piloten die Feuer weitgehend unter Kontrolle. 

Hilfreich war zu diesem Zeitpunkt auch das Wetter. Der Himmel war am Freitagvormittag meistens bedeckt, der Wind nur mäßig. Der Deutsche Wetterdienst DWD prognostizierte allerdings für den Nachmittag Sonneneinstrahlung und auffrischenden Wind. 

Die Einsatzleitung der Feuerwehr forderte deshalb wieder Hubschrauber an, die leider nicht zur Verfügung standen.

Die Löschflugzeuge setzten ihre Arbeit bis zum Einbruch der Dunkelheit fort. Um die Brände bei Sonneneinstrahlung weiter unter Kontrolle zu halten, wären mindestens acht Luftfahrzeuge mit einer Tragkraft von jeweils mindesten 2000 Litern nötig gewesen. Diese standen nicht zur Verfügung, deshalb entschied der Landkreis Teltow-Fläming, den Einsatz der Löschflugzeuge nicht fortzuführen.

Michael Goldhahn, Gründer der DLFR: „Der Dank gilt allen Einsatzkräften. Die Befüllung der Löschflugzeuge, die Kommunikation mit den Einsatzleitern der Feuerwehr, den Vertretern des Landkreises Teltow-Fläming und der Besatzung des Hubschraubers der Bundespolizei funktionierten reibungslos.“

Die DLFR fordert dringend den Aufbau einer Löschflugzeugstaffel für Deutschland, bestehend aus drei Standorten, im Süden, in der Mitte und im Norden Dort sollten jeweils drei Löschflugzeuge vom Typ SEAT, Single Engine Air Tanker, also Dromader M18B und Airtractor, verfügbar sein. Die Staffel könnte, organisiert als Zweckverband, gemeinsam von Landkreisen, Bundesländern und dem Bund getragen werden, eine Einbindung in das Programm rescEU wäre sinnvoll.

Zusätzlich sollten zur Bekämpfung von Bränden in munitionsbelasteten Flächen am Boden ferngesteuerte Löschpanzer vorgehalten werden.

 

Über die DLFR:

Die DLFR verfügt genau über die Erfahrung zur Stationierung und zum Betrieb von Löschflugzeugen in Deutschland und bietet ein vernünftiges Konzept dafür in Form eines kommunalen Zweckverbandes an. In Deutschland stützt sich das Feuerwehrwesen vor allem auf ehrenamtliche Tätigkeit. Daher sollte der Betrieb von Löschflugzeugen nach Ansicht der DLFR ebenfalls nicht gewinnorientiert, sondern wie bei einer Berufsfeuerwehr organisiert sein.



DLFR (Deutsche Löschflugzeug Rettungsstaffel)

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